MitgliederDer Papst, das Jesuskind und der „Wilde Frieden“
Zwei Söhne Israels in der päpstlichen Rede. Was passiert, wenn wir zu müde sind, um weiter zu hassen? Wenn alle diplomatischen Versuche gescheitert sind und die Waffenstillstände das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen?
In seiner ersten Weihnachtspredigt gab Papst Leo XIV. gestern eine verblüffende Antwort auf die Kriege unserer Zeit. Er sprach nicht von Sieg oder Verträgen, sondern beschwor ein Bild herauf, das so zart wie radikal ist: den „Wilden Frieden“. Mit den Worten des israelischen Dichters Jehuda Amichai zeichnete der Papst das Bild einer Welt, die nicht durch Pomp, sondern durch die schiere Notwendigkeit des Überlebens zur Ruhe kommt. In diesem berühmten Werk, das schon 1994 bei der Nobelpreisverleihung vorgetragen wurde, beschreibt Amichai einen Frieden, der nicht durch Pomp oder Zeremonien entsteht. Es ist ein „wilder Frieden“, der natürlich wächst, genährt von der Müdigkeit des Krieges.
„Wilder Frieden. Nicht der des Waffenstillstands, nicht einmal der der Vision von Wolf mit Lamm, sondern, wie im Herzen nach der Aufregung: nur von großer Müdigkeit zu sprechen.
Ich weiß, dass ich zu töten weiß, deshalb bin ich erwachsen. Und mein Sohn spielt mit einem Spielzeuggewehr, das weiß, Augen zu öffnen und zu schließen und zu sagen:...
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2 Kommentare zu “Der Papst, das Jesuskind und der „Wilde Frieden“”
Das Gebot der Stunde ? Wie bisher ohne Hass weiterkämpfen.
Kein Schlächter, kein Ignorant hat seinen Fuß in unser Leben zu setzen.
So wahr mir G’tt helfe .
Das Gebot der Stunde ? Wie bisher ohne Hass weiterkämpfen.
Kein Schlächter, kein Ignorant hat seinen Fuß in unser Leben zu setzen.
So wahr mir G’tt helfe .
❤️