Israel treibt Berichten zufolge einen großen Entwicklungsplan für fast 5.000 Wohneinheiten und Hotelzimmer in der Nähe der Hebron Straße in Jerusalem voran, die die Hauptstadt des Landes mit Judäa verbindet.
Das Projekt, das wegen seiner Nähe zu der Verkehrsader „Hebron Straße Streifen“ genannt wird, sei in eine entscheidende Phase des Planungsprozesses eingetreten, berichteten israelische Medien unter Berufung auf die anti-israelische Non-Profit-Organisation Ir Amim.
Der Ausbau ist eine gemeinsame Initiative einer israelischen Firma und des griechisch-orthodoxen Patriarchats, dem ein Teil des Landes in der Region gehört. Die Kirche hat bereits angekündigt, dass ein großer Teil des neuen Projekts für die Mitglieder der christlichen Gemeinde in Jerusalem bestimmt ist.
Das Projekt, das in der Nähe des Stadtteils Givat Hamatos und entlang einer im Bau befindlichen Straßenbahnlinie entstehen soll, würde die Zahl der Wohneinheiten in der Gegend mehr als verdoppeln und sich nach Osten in Richtung des Stadtteils Har Homa der Heiligen Stadt ausdehnen, hieß es.
Givat Hamatos liegt direkt an der Waffenstillstandslinie von 1949 und grenzt an die größten Stadtteile Jerusalems, darunter Gilo im Süden und Har Homa im Osten. Im Westen grenzt es an das arabische Viertel Beit Safafa und im Norden an das Industriegebiet Talpiot.
Die Europäische Union hat sich lange gegen israelische Baupläne in Givat Hamatos ausgesprochen. Im Jahr 2021 erklärte Brüssel: „Die EU wird keine Änderung der Grenzen von vor 1967 anerkennen, auch nicht in Bezug auf Jerusalem, es sei denn, sie wird zwischen den Parteien vereinbart“, womit Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde gemeint waren.
Die stellvertretende Bürgermeisterin von Jerusalem, Fleur Hassan-Nahoum, erklärte damals gegenüber JNS, dass Givat HaMatos „einfach die Nachfrage nach Bau und Wachstum befriedigt“.
„Die Tatsache, dass die EU nicht akzeptiert, dass Jerusalem die ungeteilte Hauptstadt Israels ist, zeigt, dass sie in einer alternativen Welt leben“, sagte Jerusalems Vizebürgermeisterin damals.
(JNS)





völlig logisch, wenn man ua an die weiterhin nach Israel Einwandernden denkt.