Jerusalem erlebt den bedeutendsten Bauboom seiner modernen Geschichte.
Allein im vergangenen Jahr genehmigten die Stadtbehörden mehr als 7.700 neue Wohneinheiten, mehr als doppelt so viele wie im Jahresdurchschnitt des letzten Jahrzehnts.
Hochhäuser, von denen viele mehr als 30 Stockwerke haben, entstehen in Stadtvierteln, die von bescheidenen Wohnhäusern ohne Aufzug geprägt sind. Am westlichen Eingang der Hauptstadt prägen Kräne die Skyline, da der Bau eines mehrere Milliarden Schekel teuren Verkehrs- und Geschäftszentrums, des Jerusalem Gateway-Projekts, voranschreitet.
„Die Stadterneuerung ist eine wichtige Säule der Wohnungsbaurevolution”, erklärte der Jerusalemer Bürgermeister Moshe Lion kürzlich in einer Pressekonferenz. „Sie belebt Stadtviertel, modernisiert die Infrastruktur und fördert Gerechtigkeit, während sie gleichzeitig unseren historischen Charakter und unsere Grünflächen bewahrt.”
Die ehemalige stellvertretende Bürgermeisterin von Jerusalem, Fleur Hassan-Nahoum, erklärte, die Marktkräfte seien die zentrale Triebkraft hinter dem Boom der Stadtentwicklung.
„Die Preise sind hoch, weil das Angebot nicht mit der Nachfrage Schritt halten kann. Der Bürgermeister...
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