Seit dem letzten Gedenktag am 27. Mai 2024 sind 316 Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) bei der Verteidigung des jüdischen Staates gefallen, während 79 Zivilisten von Terroristen ermordet wurden. Dies teilten die israelischen Behörden am Freitag mit.
Nach den vom Verteidigungsministerium veröffentlichten Zahlen starben zudem 61 weitere Soldaten, die im Einsatz schwer verletzt worden waren, später an ihren Wunden.
Seit dem vergangenen Jahr kamen 1.647 weitere Israelis zum Kreis der trauernden Familien hinzu, darunter 487 Eltern, 85 Witwen und 163 Waisen. Insgesamt gibt es in Israel derzeit 8.674 trauernde Eltern, 5.391 Witwen, 10.302 Waisen und 34.250 trauernde Geschwister.
Nach Angaben des Ministeriums haben seit dem Jahr 1860 insgesamt 25.417 Soldatinnen und Soldaten ihr Leben im Dienst für das jüdische Volk und für den Kampf um die Wiedererrichtung des Staates Israel gegeben. Im gleichen Zeitraum wurden 5.229 Zivilisten von Terroristen ermordet, darunter mindestens 800 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
Der Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 im Süden Israels, bei dem Hamas-geführte Terroristen etwa 1.200 Menschen – überwiegend jüdische Zivilisten – ermordeten, Tausende weitere verletzten und 251 Geiseln in den Gazastreifen verschleppten, markiert den Beginn einer der blutigsten Perioden in der Geschichte des Landes.
Seit dem Massaker am 7. Oktober und dem Beginn des darauf folgenden Krieges „Schwerter aus Eisen“ an Israels Grenzen wurden nach Angaben des Nationalen Versicherungsinstituts 934 Zivilisten ermordet, davon 778 allein am 7. Oktober.
Unter den seit Beginn des Gaza-Krieges Getöteten befinden sich auch 58 Kinder sowie 76 ausländische Staatsangehörige, wie die Behörde weiter mitteilte.
Am Freitag wurden zudem zwei weitere israelische Sicherheitskräfte bei Kämpfen im Stadtteil Shejaiya von Gaza-Stadt getötet. Dabei handelt es sich um Ido Voloch, 21 Jahre alt, aus Jerusalem, der zur 401. Panzerbrigade gehörte, und Neta Yitzhak Kahane, 19 Jahre alt, aus Moshav Eitan, ein Polizist der Spezialeinheit der Grenzpolizei. Beide kamen bei Einsätzen gegen Hamas-Terroristen ums Leben. Voloch wurde während einer Rettungsoperation getroffen, Kahane fiel bei einem Feuergefecht während eines Einsatzes der Spezialeinheit.
Ido Voloch (ז״ל) and Neta Yitzhak Kahane (ז״ל) were killed in Gaza City’s Shejaiya neighborhood on Friday afternoon.
Voloch was a platoon commander in the 401st Armored Brigade’s 46th Battalion; Kahane was in the Border Police’s Yamas unit. pic.twitter.com/BWzxmIgEWa
— Amit Segal (@AmitSegal) April 26, 2025
Mit ihrem Tod steigt die Zahl der seit dem Massaker am 7. Oktober gefallenen Soldaten auf 850, darunter 412 während der Bodenoffensive im Gazastreifen.
Israel wird Yom HaZikaron, den Gedenktag für die gefallenen Soldaten der Kriege Israels und die Opfer von Terroranschlägen, am Dienstagabend um 20 Uhr begehen, wenn landesweit für eine Minute die Sirenen ertönen.
Am Mittwoch um 11 Uhr folgt eine zweiminütige Sirene, die den Beginn der offiziellen Gedenkzeremonien sowie privater Trauerfeiern auf den Soldatenfriedhöfen markiert.
Die zentrale Zeremonie findet an der Klagemauer in der Altstadt von Jerusalem statt.
Der Gedenktag endet am Mittwochabend und geht unmittelbar in den 77. Unabhängigkeitstag des Staates Israel, Yom Ha’atzmaut, über.




