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Mitglieder25 Jahre Oslo Abkommen: CHRONIK EINES ANGEKÜNDIGTEN KRIEGES

25 Jahre sind vergangen, und noch immer streitet man darüber, wie das Oslo-Abkommen zu beurteilen sei.

Jasser Arafat. Sae#ra Netanjahu
Foto: GPO/Ohayon Avi

Das im September 1993 von Jassir Arafat und Itzchak Rabin unterzeichnete Abkommen führte zur Gründung der Palästinensischen Autonomiebehörde und erkannte die PLO (Palästinensische Befreiungsorganisation) als Führung des palästinensischen Volkes an,

War Oslo ein Misserfolg? Oder doch ein Ergebnis, das heute zu einer Situation geführt hat, die als die bequemste und wirtschaftlich erfolgreichste gelten kann, die der Staat kennt? Israelis, die hinter dem Abkommen standen, hatten geglaubt, der Prozess würde zu Wohlstand, Stabilität und echtem Frieden führen. Andere warnten vor einem trojanischen Pferd. Anfangs herrschte Euphorie, aber schon nach wenigen Wochen hatten wir verstanden, welchen großen Fehler Israel begangen hatte.

Einer Umfrage zum 25. Jahrestag des Oslo-Abkommens zufolge sind 68 Prozent der israelischen Bevölkerung der Meinung, der Oslo-Prozess sei vollkommen gescheitert. Und nicht nur das: 67 Prozent der Israelis sind auch der Meinung, dass die Formel „Land für Frieden“ keine Basis für neue Verhandlungen mehr sein könne. Diesen Bericht legte Gregg Roman vom Middle East Forum dem israelischen Parlament vor. Aus derselben Studie geht hervor, dass...

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Patrick Callahan

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