Vor dreißig Jahren (13. September 1993) wurde auf dem Rasen des Weißen Hauses in Washington D.C. in feierlichem Rahmen das Abkommen unterzeichnet, das als „Oslo I“ bekannt wurde.
Das Abkommen trug den offiziellen Namen Declaration of Principles on Interim Self-Government Arrangements, abgekürzt DOP.
Wie der offizielle Name des Oslo-1-Abkommens deutlich machte, handelte es sich um ein Dokument, in dem ein gewisses Maß an Autonomie für die palästinensischen Araber diskutiert wurde.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass dieses Ziel aufgrund des politischen Drucks, den die US-Regierung und insbesondere die Europäische Union auf Israel ausübten, schließlich in einen „palästinensischen Staat“ geändert wurde.
Ein katastrophaler Fehler
Heute, 30 Jahre später, kann man sagen, dass das gesamte Oslo-Projekt ein katastrophaler Fehler war, und zwar nicht nur wegen des Betrugs von Jassir Arafat, dem verstorbenen Vorsitzenden der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), wie wir noch sehen werden.
Arafats Täuschung wurde bereits 2002 in einem Essay von Daniel Polisar in der Zeitschrift Azure detailliert aufgelistet.
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