Gut, dass wir unsere eigene Landwirtschaft haben. Das kommt uns gerade in Zeiten wie diesen zugute. „Aber dies ist allein den israelischen Landwirtschaftlern zu verdanken und nicht der israelischen Regierung, die über die Jahre hinweg die Landwirtschaft vernachlässigt hat“ sagte mir mein Freund, Landwirtschaftler Amnon aus dem Süden. An Gemüse und Obst fehlt es in diesen Tagen im Land nicht. In allen Supermärkten gibt es genügend israelische Landwirtschaftsprodukte zu erwerben. Aber das muss uns dringend zum Nachdenken und zur Rechenschaft zwingen.
Brokkoliernte auf einem Feld bei Emek Jesreel Anfang Februar
Am Donnerstag bin ich noch schnell von der Redaktion aus zum Jerusalemer Gemüsemarkt Machane Jehuda gegangen, um für das Wochenende Gemüse und Obst einzukaufen. Diesmal in aller Schnelle, ohne mich lange bei Freunden aufzuhalten. Gemüse und Obst, alles war frisch in den Ständen ausgestellt, trotz der weltweiten Virus-Krise. Dafür sorgen die 4000 landwirtschaftlichen Betriebe in den Kibbuzim und Moschawim sowie Privaterzeuger, die trotz aller Schwierigkeiten nicht aufgeben. Die Wasserpreise steigen...
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