Bild: Der deutsche Maler Arnold Meermann (1829-1908) aus Ostpreußen besuchte das Heilige Land und malte vor Ort in der
Felsendom-Moschee was er vor sich sah. Moslems beteten um den Even Hastija und nicht in Richtung Mekka, was heute
üblich ist. Darüber hinaus ist auch ein typischer Vorhang (Parochet) wie in den Synagogen vor dem Thoraschrein zu sehen.
Darauf deuten archäologische Funde und historische Beweise, die der israelische Archäologe Asaf Avraham kürzlich der Knesset vorlegte. „Das Zentrum im islamischen Ritual war der jüdische Gründungsfelsen im Tempel, der heute unterhalb der Felsendom-Moschee liegt“, erklärte Avraham im Gespräch mit Israel Heute.
Damit meint der Archäologe den so genannten Even Ha´Schtija (Trinkfelsen), der nach jüdischer Tradition den Beginn der Welt markiert. Nach biblischer Überlieferung wollte Abraham an dieser Stelle auf dem Berg Morija seinen Sohn Isaak opfern. Ebenfalls an dieser Stelle befand sich wahrscheinlich das Allerheiligste im biblischen Tempel. „Islamische Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert zeigen Moslems, die vor dem jüdischen Gründungsfelsen knien...
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