Der Fund glückte einem der vielen freiwilligen Helfer, die in der Davidstadt den Abraum im Nass-Sieb-Verfahren auf Artifakte untersuchen. In den kleinen Stein ist mit althebräischen Buchstaben das Wort „Beka“ graviert. Beka bedeutet „halber Schekel“. Mit solchen „Beka-Gewichten“ wurde die „Halb-Schekel-Steuer“ zur Erhaltung des Tempels erhoben. Geprägte Münzen gab es noch nicht, Zahlungsmittel war Silber in kleinen Barren.
Beka-Gewichte aus dieser Periode sind selten. Man hat bislang nur eine Handvoll dieser Steine in Jerusalem gefunden. Besonders rar ist der jetzige Fund, da die hebräische Inschrift in Spiegelschrift eingraviert ist. Es ist der einzige bekannte Beka-Stein, der eine in dieser Art gravierte Inschrift hat.
„Dieses Gewicht zeigt einmal mehr die tiefe historische Beziehung des jüdischen Volkes zu Jerusalem“, sagte David Spielman, Vize-Präsident der Davidstadt-Stiftung (City of David Foundation). „Es erinnert uns an unsere Vorfahren in der Ära des...
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