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Israel Heute Morgen

Nach dem Kälteschock in Deutschland am Wochenende habe ich mich doch sehr schnell wieder an die angenehm warmen Temperaturen hier in Israel gewöhnt. Der Eingang nach Jerusalem hat sich in eine riesige Baustelle verwandelt. Die Supermärkte erinnern uns schon jetzt daran, dass am Ende des Monats Pessach ist. Das Wetter: Es wird immer wärmer.

Guten Morgen liebe Leser!

Nach dem Kälteschock in Deutschland am Wochenende habe ich mich doch sehr schnell wieder an die angenehm warmen Temperaturen hier in Israel gewöhnt. Die Wintersachen werden zuhause jetzt wieder in den hinteren Teilen der Schränke gelagert. Ich bin jetzt bereit für den Frühling. Als ich heute früh in Jerusalem ankam, lagen die Temperaturen schon bei 20 Grad. Höhepunkt dieser kleinen Hitzewelle soll am Donnerstag sein, dann werden sich die Temperaturen der 30 Grad Marke nähern. Am Toten Meer werden schon heute nicht weniger als 33 Grad erwartet. Am Freitag, pünktlich zum Jerusalem Marathon, sollen die Temperaturen dann drastisch nach unten gehen. Die Bedingungen für den Lauf werden also sehr gut sein.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Diesig in fast allen Teilen des Landes. Starke Winde, im Süden kann es zu Sandstürmen kommen. Besonders am Vormittag für die Jahreszeit überdurchschnittlich hohe Temperaturen. Gegen Mittag erreicht kühlere und feuchtere Luft die Region. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 22 Grad, Tel Aviv 24 Grad, Haifa 23 Grad, Tiberias am See Genezareth 28 Grad, am Toten Meer 33 Grad, Eilat am Roten Meer 30 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist liegt bei -213.525 m unter dem Meeresspiegel.

Ich bin heute mit dem Auto nach Jerusalem gefahren. Für den Bus bin ich etwas zu spät aufgestanden, die Rückreise aus Deutschland mag mir wohl noch in den Knochen gesteckt haben. Wir waren schon um 4 Uhr zum Flughafen gefahren, mach dem Flug mussten wir dann noch etwa dreieinhalb Stunden durch die Wüste nachhause fahren. Der Weg von Uvda ist wunderschön, die Natur ist gewaltig, aber ich war doch ein wenig kaputt. Daher habe ich es mit heute geleistet, das Auto zu nehmen. Dabei vergaß ich jedoch, dass der EIngang nach Jerusalem seit der letzten Woche eine riesoge Baustelle ist. Man hat dort mit den Arbeiten für den neuen Eingang in die Stadt begonnen, dem “Jerusalem Gateway”, darüber hatte ich Ihnen schon einmal etwas erzählt (zum Nachlesen bitte hier klicken).

Bauarbeiten am Eingang zu Jerusalem, sie werden uns mehrere Jahre begleiten (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Meine Waze-Navigations-App teilte mir mit, dass ich einen anderen Weg zum Parkhaus nehmen muss, vor mir sah ich dann eine geschlossene Kreuzung, es ist die wohl zentralste und meist befahrende Kreuzung Jerusalems gleich hinter dem Binjanei HaUma Kongresszentrum. Aber ich hatte Glück, es gab noch einen kleinen Weg über die Kreuzung in die Straße, die zum Parkhaus führt. Die Polizei regelte den Verkehr. Ich werde ab jetzt aber lieber einen anderen Weg wählen. Diese Arbeiten sollen jetzt mindestens vier Jahre andauern. Dabei wird auch die Strecke der zweiten Linie der Straßenbahn gebaut werden. Ich kann mich noch sehr genau an die ganzen Behinderungen während des Baus der ersten Linie erinnern. Aber wenn dann alles fertig sein wird, wird man den EIngang nach Jerusalem wohl kaum noch wiedererkennen. Auch eine unterirdische Einfahrt in die Stadt ist schon im Bau, um dem kurvenreichen und ansteigenden Weg in die Stadt ein Ende zu machen. Ein grandioses Programm. Mir würde jetzt erst einmal reichen, dass der Schnellzug zwischen Tel Aviv und Jerusalem seinen Betrieb aufnimmt, das soll jetzt in etwa 6 Monaten geschehen, es sei denn, es kommt noch etwas dazwischen.

Gestern bin ich noch schnell in den Supermarkt gegangen, um etwas einzukaufen. Am Eingang wurde ich dann sofort daran erinnert, dass wir bald Pessach feiern. Die Supermärkte bemühen sich sehr, uns immer zeitig auf das kommende Fest vorzubereiten. Die Hamantaschen vom Purim werden jetzt von den kokus- und Mandelkeksen für Pessach abgelöst werden.

Bald ist Pessach. Gut, dass uns die Supermärkte daran erinnern. Kartons mit Matzen am Eingang des Supermarktes (Foto: Dov Eilon)

Und jetzt noch eine kurze Erklärung zum Titelfoto: Gestern früh wurde auf dem Rabin-Platz vor dem Tel Aviver Rathaus eine schief stehende israelische Fahne aufgestellt. Der dafür Verantwortliche, der Bildhauer Itay Zalait, wollte damit auf die Lage des Landes aufmerksam machen. Hintergrund sind die Korruptionsaffären um Netanjahu. Zalait war auch vor einem Jahr für die goldene Statue von Netanjahu verantwortlich, die ebenfalls vor dem Rathaus aufgestellt worden war.

Und nun, liebe Leser, wünsche ich Ihnen einen wunderbaren und friedlichen Dienstag. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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Patrick Callahan

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