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Israel Heute Morgen

Als ich heute früh zum Auto ging, war es schon deutlich kühler als gestern. Hier in Jerusalem scheint jetzt noch die Sonne, doch das soll sich gegen Nachmittag ändern. Alles andere als sonnig scheint es wohl momentan innerhalb der Likud-Partei zu sein. Alle Zeitungen berichten auch heute wieder über die Korruptionsaffäre des Koalitionsvorsitzenden David Bitan. Was das Wetter angeht, so sollen die Temperaturen heute drastisch nach unten gehen.

Guten Morgen liebe Leser!

Als ich heute früh zum Auto ging, war es schon deutlich kühler als gestern. Hier in Jerusalem scheint jetzt noch die Sonne, doch das soll sich gegen Nachmittag ändern. Und gegen Abend können dann schon ein Paar Regentropfen fallen als Vorboten für das, was uns morgen erwartet, die Rückkehr des „Winters“.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Teils heiter, teils wolkig mit einem deutlichen Rückgang der Temperaturen, besonders an der Küste und im Inland (Shfela Ebene). Am Ab end werden vereinzelte leichte Regenschauer erwartet, die sich in der kommenden Nacht bis zum Negev ausbreiten werden. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 20 Grad, Tel Aviv 21 Grad, Haifa 21 Grad, Tiberias am See Genezareth 24 Grad, am Toten Meer 27 Grad, Eilat am Roten Meer 28 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist unverändert und liegt bei -214.355 m unter dem Meeresspiegel.

Der See Genezareth ist leider noch immer in einer sehr schlechten Lage, der Wasserpegel ist noch immer sehr niedrig, wir brauchen den Regen, viel Regen.

Auch heute befassen sich die Zeitungen mit der Korruptionsaffäre um den Vorsitzenden der Koalition David Bitan. Es ist sehr unruhig innerhalb der Likud-Partei, sogar von einem Versuch einiger Likud-Mitglieder, ihren Vorsitzenden Netanjahu zu stürzen, wurde in den Medien berichtet. Hier unser heutiger Blick auf die Titelseiten der Tageszeitungen:

Die Titelseiten von heute. Von links nach rechts: Maariv, Jediot Achronot, Israel Hayom

Die Zeitung Maariv berichtet auf der oberen Hälfte ihrer Titelseite über die unangenehme Situation der Likud-Partei: “Befürchtung im Likud: Die Untersuchungen gegen Bitan wird der Partei schweren Schaden zufügen“. Man sorgt sich in der Partei um das Image. Bitan selbst verkündete gestern, dass er nicht die Absicht habe, zurückzutreten. Die Polizei würde bald einen Kronzeugen haben, berichtet die Zeitung. Es wird spannend. Dann gibt es noch zwei Meldungen im unteren Teil der Seite. “Wird er im Gefängnis sterben?“ Das fragt sich die Zeitung in der Meldung über einen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilten Häftling, der an Krebs erkrankt ist und trotz Empfehlung der Ärzte nicht aus der Haft entlassen werden soll. Er soll nicht mehr lange zu leben haben. Eine weitere Meldung ist sehr interessant für Israels Autofahrer: “Jedes Auto: Taxe“ Das Verkehrsministerium erlaubt jeden Autofahrer bis zu vier Fahrgäste gegen Bezahlung mitnehmen zu können, allerdings müssen sich die Mitfahrer vor Beginn der Fahrt angemeldet haben. Wie das genau funktioniersn soll, will das Ministerium in ein paar Wochen veröffentlichen. Eine sehr interessante Meldung. In der letzten Woche wurde der Gesellschaft „Uber“ verboten, Fahrten in private Autos zu vermitteln. Doch die organisierten Fahrten mehrer Personen in einem Auto ist gut für den Verkehr und gut für die Luft. Jetzt heiße es erst einmal abwarten. Allerdings gibt es diese sogenannten Carpools schon heute, viele organisieren gemeinsame Fahrten zum Arbeitsplatz mithilfe einer WhatsUp-Gruppe., auch die Aps von Waze und Moovit bieten so etwas schon länger an. Daher wurde es Zeit ,dass sich die Regierung damit befasst.

Die Zeitung Jediot Achronot meldet in der obersten Reihe ihrer Titelseite von einem weiteren israelischen Angriff in Syrien: “In der Nacht: IDF hat wieder in Syrien angegriffen“, lautet die Überschrift. Dann geht es wie erwartet um den Likud und Netanjahu, diese Zeitung ist ja als „guter Freund“ von ihm bekannt. Spaß beiseite, hier die Überschrift: “Der stille Aufstand im Likud“. Fünf hochrangige Parteimitglieder sollen über die Möglichkeit, Netanjahu des Amtes zu entheben, beraten haben. Allerdings nur theoretisch. Mehr ist dem wohl nicht hinzuzufügen. Darunter dann die nächste Schlagzeile: “Vor den Fahndern: Die Frau von Bitan“. Gestern wurde bekanntgegeben, dass auch die Ehefrau von David Bitan verhört wurde, sie sollte erklären, wie die hohen Geldsummen auf ihr Konto gelangt seien. Danach wurde sie zuhause unter Hausarrest gestellt. Das originelle dabei ist, dass sie nicht mit ihrem Ehemann sprechen darf, wie das wohl gehen soll. Unten auf der Seite dann eine Meldung bezüglich der Städte mit der höchsten Rate der Wehrdienstleistenden. Bis jetzt stand da die Stadt Modiin-Macabim-Reut mit immer an erster Stelle, jetzt ist es Givat Shmuel, die Modiin auf Rang zwei verdrängt hat. “Der Gipfel der Rekruten“, lautet die Überschrift frei übersetzt. Giva ist das hebräische Wort für Hügel, so lautete die Überschrift in Anlehnung an die Stadt Givat Shmuel „Givat Ha Migaiisim“, der Hügel, als der Gipfel oder die Spitze der Rekrutierungen. Ich hoffe, ich habe das jetzt gut erklärt. Die Zahlen der in der Armee dienenden Wehrpflichtigen sind beeindruckend, in beiden Städten liegt die Rate bei 89.4%. Givat Shmuel ist an Modiin vorbeigezogen, weil sie etwas mehr Kämpfer, 56.1% gegenüber 56%, und Offiziere, 16% gegenüber 13.4%, haben.

Jetzt fehlt uns noch die Zeitung Israel Hayom. Auch hier beginnt die Titelseite mit einer Meldung über David Bitan: “Bitan in der Knesset: Ich trete nicht zurück; Er steht unter Verdacht, Bestechungsgelder von der Familie Jerushi bekommen zu haben.” Bei dieser Familie handelt es sich um eine Gangsterfamilie. Für das Geld, dass er Bitan gegeben haben soll, damit dieser seine Schulden begleichen kann, soll er die Genehmigung bekommen haben, auf einem Gelände bei Rishon LeZion Sand abzubauen. Das klingt nicht gut. Dann eine ganz andere Meldung: “Befürchtung: Die Gefängnisse werden keine neuen Häftlinge aufnehmen“. In diesem Exklusiv-Artikel berichtet die Zeitung von der Enge in den israelischen Gefängnissen. Schon im März wird man weniger neue Häftlinge aufnehmen können, Ende 2018 dann überhaupt keine mehr, berichtet die Zeitung. Man warnt davor, dass verurteilte Straftäter auf eine Warteliste gesetzt werden müssen. Das klingt wirklich absurd. Unten auf der Seite gibt es dann noch zwei Schlagzeilen. “Unverschämt: Offizierin der Fahndungsgruppe in den Affären Netanjahus rief zu einer demonstration gegen ihn auf“. Eine Fahnderin der Affären von Netanjahu soll in einer WhatsUp-Gruppe dazu aufgerufen haben, zur Demonstration gegen Netanjahu zu gehen. Jetzt muss sie sich vor einem Ausschuss der Polizei verantworten. Ganz unten rechts gibt es dann die Meldung über einen erneuten israelischen Angriff in Syrien, dass sei ais Syrien berichtet worden. “Nach Mitternacht: Syrische Berichte von einem israelischen Angriff bei Damaskus“, lautet die Überschrift. Israel selbst schweigt wie immer, doch in der letzten Zeit ist es zu mehreren Angriffen in Syrien gekommen, vor allem gegen iranische Stützpunkte. Israel hatte mehrmals erklärt, eine iranische Präsenz in Syrien nicht zu tolerieren. Mal sehen, wie es jetzt weitergehen wird.

So, liebe Leser, das war unser täglicher Blick auf die Titelseiten der Zeitungen, um Ihnen einen Überblick darüber zu geben, mit welchen Themen wir uns heute hier bei uns befassen.

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Hier in der Redaktion sind wir sehr intensiv mit der Fertigstellung der Januar-Ausgabe unseres Magazins beschäftigt, damit sie noch vor Weihnachten in den Briefkästen unserer Leser zu finden sein wird. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen und friedlichen Montag Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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Patrick Callahan

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