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Schuljahr 2026/27 in der Region Tekuma: Rund 9 Prozent mehr Schüler als vor dem 7. Oktober

Die Schülerzahlen in der Region Tekuma liegen inzwischen rund neun Prozent über dem Stand vor dem 7. Oktober. Parallel zur Rückkehr der Bewohner investiert die Tekuma-Direktion 364 Millionen Schekel in die Stärkung des Bildungssystems.

Kinder kommen am ersten Tag des neuen Schuljahres zur Shahar-Eshkol-Grundschule im Regionalrat Eschkol nahe der Grenze zum Gazastreifen, 1. September 2026. Foto: Tsafrir Abayov/Flash90

Das Bildungssystem im Gaza-Grenzgebiet wächst weiter: Die Zahl der Schüler in Sderot ist im Vergleich zur Zeit vor dem 7. Oktober um rund 16 Prozent gestiegen. Auch in Sdot Negev und Hof Aschkelon liegt die Schülerzahl höher als vor dem Krieg. Der Leiter der Tekuma-Direktion, Aviad Friedman, erklärte: „Der Anstieg geht weit über die reine Zahl hinaus und spiegelt den Übergang vom Wiederaufbau zum Wachstum wider.“

Das Schuljahr 2026/27 beginnt in der Region Tekuma mit 22.233 Schülern in den fünf Kommunen der Region – der Stadt Sderot sowie den Regionalräten Eschkol, Hof Aschkelon, Sdot Negev und Scha’ar HaNegev. Dies entspricht einem Anstieg von rund neun Prozent gegenüber der Zeit vor dem 7. Oktober und einem Zuwachs von 1.802 Schülern. Von ihnen sind 4.553 Kinder bis drei Jahre alt, 3.965 besuchen Kindergärten und 13.715 die Klassen 1 bis 12.

Das Wachstum des Bildungssystems geht mit der weiteren Rückkehr der Bewohner in ihre Heimatorte einher. Während der Sommermonate begann die Rückkehr in den Kibbuz Kissufim, wo inzwischen mehr als 95 Prozent der Bewohner wieder zu Hause sind. Auch die Bewohner von Holit und Kfar Aza kehren zurück. Die Jugendlichen des Kibbuz Be’eri sind ebenfalls wieder nach Eschkol zurückgekehrt und besuchen dort die Schule.

Die fortgesetzte Rückkehr in die Ortschaften und die steigenden Schülerzahlen gelten als weiteres Zeichen für den Wandel, den die Region Tekuma durchläuft – vom Wiederaufbau und der Rückkehr nach Hause hin zu einer erneuten Festigung der Gemeinden und weiterem Wachstum.

364 Millionen Schekel für das Bildungssystem

Parallel dazu investiert die Tekuma-Direktion im Jahr 2026 umfangreich in das Bildungssystem, das als wichtiger Pfeiler für die Widerstandsfähigkeit der Gemeinden und die weitere Entwicklung der Region betrachtet wird. Insgesamt fördert die Direktion acht zentrale Bildungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 364 Millionen Schekel.

Die Investitionen konzentrieren sich auf die Verbesserung der Bildungsqualität, den Ausbau ganzheitlicher Angebote und die Bereitstellung zusätzlicher Unterstützung für Schüler und Schulen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Englisch und Technologie sowie auf der Gewinnung und langfristigen Bindung qualifizierter Fachkräfte und der Ausbildung künftiger Führungskräfte im Bildungssystem.

Zu den größten Investitionen im Jahr 2026 gehören 184 Millionen Schekel für das „Tekuma-Bildungspaket“, mit dem die Kommunen Bildungsangebote entsprechend ihren jeweiligen lokalen Bedürfnissen entwickeln können. Weitere 103 Millionen Schekel fließen in zusätzliche Bildungsgebäude und 54 Millionen Schekel in Programme der außerschulischen Bildung.

Mit den Investitionen soll nicht nur das bestehende Bildungssystem gestärkt werden. Sie sind Teil einer langfristigen Strategie, um die Bevölkerung in der Region zu halten, neue Familien anzuziehen und die Voraussetzungen für weiteres Wachstum zu schaffen.

Der Leiter der Tekuma-Direktion, Aviad Friedman, sagte: „Der Anstieg der Schülerzahlen in allen Kommunen der Region gegenüber dem vergangenen Jahr ist weit mehr als eine Zahl – er spiegelt die Rückkehr nach Hause, die Stärkung der Gemeinschaften und den Übergang der Region Tekuma vom Wiederaufbau zum Wachstum wider. Das Bildungssystem ist einer der wichtigsten Anker beim Aufbau der Zukunft der Region. Deshalb investieren wir darin nicht nur, um den Bedürfnissen von heute gerecht zu werden, sondern mit Blick auf die kommenden Jahre. Unser Ziel ist es, dass die Kinder der Region hier eine hervorragende Bildung erhalten, dass Familien sich dafür entscheiden, ihr Leben weiterhin hier aufzubauen, und dass die Gemeinden der Region weiter wachsen und stärker werden. Das ist unsere Aufgabe, und das ist die Wiedergeburt, für die wir arbeiten.“

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Patrick Callahan

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