(JNS) Yair Lapid, formeller Oppositionsführer Israels, erklärte im Mai 2025, dass die Demokraten-Partei (HaDemokratim), die 2024 aus dem Zusammenschluss der Arbeitspartei und Meretz hervorgegangen war, nur deshalb so gute Umfragewerte erzielte, weil der ehemalige General Yair Golan an ihrer Spitze stehe. Lapid sagte jedoch voraus: „Direkt nach den Vorwahlen wird jeder erkennen, wie radikal links seine Partei ist.“
Die Vorwahlen fanden am 20. Juni statt. Lapid scheint mit seiner Einschätzung richtig gelegen zu haben.
Die Kandidatenliste der Demokraten besteht überwiegend aus Protestführern und sozialen Aktivisten. Darunter befinden sich Personen, die angekündigt hatten, Einberufungsbefehle zum Militärdienst zu ignorieren, die das sogenannte „Pay-for-Slay“-Programm der Palästinensischen Autonomiebehörde unterstützten, die die Araber im Gazastreifen mit den Juden im Warschauer Ghetto verglichen und die Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und den ehemaligen Verteidigungsminister Joav Galant befürworteten.
Die Demokraten werden sowohl von links als auch von rechts wegen ihrer Radikalität kritisiert. Gilad Erdan,...
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