Am 16. März schlugen Teile einer iranischen ballistischen Rakete auf dem Dach und im Innenhof der Grabeskirche in Jerusalem ein. Weitere Splitter landeten auf dem Tempelberg und in der Nähe der Klagemauer. Weniger als eine Woche später traf eine weitere iranische Rakete direkt das jüdische Viertel der Altstadt von Jerusalem. Israel wandte ganz vernünftigerweise dieselben Sicherheitsrichtlinien, die im Rest des Landes galten (keine Versammlungen mit mehr als 50 Personen, und selbst dann nur, wenn ein geeigneter Luftschutzbunker in der Nähe ist), auf die heiligen Stätten Jerusalems an. Auf alle – jüdische, christliche und muslimische.
BREAKING: Shrapnel from an Iranian missile struck near the Church of the Holy Sepulchre in the Old City of Jerusalem. pic.twitter.com/AO8cnGedRJ
— Ihab Hassan (@IhabHassane) March 16, 2026
Doch lokale christliche Führer reagierten – wie ihre muslimischen Amtskollegen – vorhersehbarerweise damit, Israel im Vorfeld der wichtigen christlichen Feiertage Palmsonntag und Ostern der Diskriminierung von Christen zu bezichtigen. Der eigentliche Grund für die Einschränkungen wurde fast vollständig ignoriert, ebenso wie die Tatsache, dass jüdische heilige Stätten in ähnlicher Weise betroffen waren.
Es spricht für ihn, dass der lateinische Patriarch Pierbattista Pizzaballa davon absah, Israel scharf zu kritisieren, als er und mehrere andere Kirchenvertreter am Palmsonntag (gestern) von der Polizei daran gehindert wurden, die Grabeskirche zu betreten. Pizzaballa erklärte, er habe Verständnis für die Einschränkungen, halte es jedoch für überzogen, einer so kleinen Delegation den Zutritt zu verweigern, und werde sich bemühen, das Missverständnis mit den israelischen Behörden auszuräumen.
Cardinal Pierbattista Pizzaballa- absolute class.
After being briefly denied entry to the Church of the Holy Sepulchre on Palm Sunday due to wartime restrictions, he didn’t lash out or point fingers.
He recognized the reality, called it a misunderstanding, and kept the focus on… pic.twitter.com/4KkupWelSg
— Stella Escobedo (@StellaEscoTV) March 29, 2026
Andere waren weniger zurückhaltend, und katholische Würdenträger weltweit warfen Israel „die Verweigerung der Religionsfreiheit“ vor.
Archbishop of Westminster, +Richard Moth, deplores Israelis denying the Latin Patriarch right to celebrate Palm Sunday Mass. pic.twitter.com/2AsyA7xIxq
— Austen Ivereigh (@austeni) March 29, 2026
Die Mainstream-Medien griffen dies schnell auf und verbreiteten Schlagzeilen, in denen behauptet wurde, Israel würde den Christen in Jerusalem nicht gestatten, ihre heiligen Feste zu feiern – Schlagzeilen, die durch Auslassungen in grober Weise irreführend waren.
Diese Auslassungen schürten, wenig überraschend, regelrechte Lügen, wie jene, die von Spaniens schamlosem Ministerpräsidenten Pedro Sánchez verbreitet wurden, der – ohne jeglichen Kontext – Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beschuldigte, Christen an ihren heiligsten Tagen willkürlich ins Visier zu nehmen.
Außenminister Gideon Sa’ar merkte an, Sánchez sei so liberal, dass er spanischen Bürgern nicht einmal „Frohe Weihnachten“ wünsche, aber hasse Israel so sehr, dass er Empörung über falsche Behauptungen vortäusche, wonach Christen in Jerusalem am Beten gehindert würden.
Netanjahu stimmte später mit dem US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, darin überein, die Verweigerung des Zutritts zur Grabeskirche für Pizzaballa und seine kleine Delegation stelle eine überzogene Anwendung der israelischen Kriegsbeschränkungen dar, und ordnete an, dem Patriarchen uneingeschränkten Zugang zu der heiligen Stätte zu gewähren.
I have instructed the relevant authorities that Cardinal Pierbattista Pizzaballa, the Latin Patriarch, be granted full and immediate access to the Church of the Holy Sepulchre in Jerusalem.
Over the past several days, Iran has repeatedly targeted the holy sites of all three…
— Benjamin Netanyahu – בנימין נתניהו (@netanyahu) March 29, 2026
Präsident Isaac Herzog bezeichnete den Vorfall als „bedauerlich“, nicht zuletzt, weil er jenen Munition lieferte, die fälschlicherweise behaupten, Israel versuche, die christliche Präsenz aus dem Heiligen Land zu verdrängen.
„Der bedauerliche Vorfall war ausschließlich auf Sicherheitsbedenken zurückzuführen, die durch die anhaltende Bedrohung durch Raketenangriffe des iranischen Terrorregimes auf die Zivilbevölkerung in Israel entstanden sind“, hieß es in einer Erklärung aus Herzogs Büro. „Der Staat Israel bekennt sich weiterhin zur Religionsfreiheit für alle Glaubensrichtungen sowie zur Wahrung des Status quo an den heiligen Stätten Jerusalems.“





Welt.de:
Doch international war da bereits eine Welle der Empörung über Israel hereingebrochen – vor allem auf X. Der deutsche Botschafter in Tel Aviv, Steffen Seibert, schrieb dort, die Verweigerung des Zugangs sei schmerzlich für alle Christen. „Unsere Solidarität gilt dem Patriarchen und dem Kustos.“
CDU-Außenpolitiker Armin Laschet erklärte, Deutschland stehe bei jeder Bedrohung an der Seite Israels. „Aber dem Kardinal den Zugang zur heiligsten Stätte der Christenheit zu verweigern, ist inakzeptabel. Dies ist reine Schikane ohne jedes Gespür und ohne jeden Verstand.“
„Ein schlimmer Verstoß“ kommentierte auch der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Thomas Rachel (CDU), den ungewöhnlichen Vorgang in einem Post auf X.
……
Liebe Freunde,
wer ab und zu auf Skyline Webcams sich die Klagemauer in Jerusalem anschaut – wird feststellen das sich dort seit Wochen kein jüdischer Beter aufhält – aufhalten darf. Obwohl dort eigentlich immer hunderte /tausende betende Juden sind. Warum denn wohl – weil vielleicht Krieg ist und iranische Raketen dort einschlagen?
Wie dumm und antiisraelisch ist dieser deutsche Botschafter Steffen Seibert – ein widerlicher Mensch!
Vom CDU-Außenpolitiker Armin Laschet kann man nichts erwarten, da fehlt jede Grundlage in seinem Kopf – ein typisch durchschnittlicher Deutscher. Alles kommentieren – nichts wissen und verstehen.
Hat ein deutscher Politiker bedauert – dass Juden an ihrer heiligsten religiösen Stätte seit Wochen nicht mehr beten können??????? Wer solche Freunde hat – braucht keine Feinde mehr.
Pedro Sanches will sich in der EU als Hart Liner darstellen.
Jetzt hat den USA die Überflüge über Spanien verboten.
Wenn er dan eine auf die Birne bekommt, gehet er sofort um Hilfebieten an die EU.
Spanien hat dank Sanches in der EU nicht zu berichten aber er merkt das einfach nicht.
Dafür ist er zu dumm,