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Waffenlager der Hisbollah in einer Schule im Südlibanon entdeckt

Die Operation entlarvt zudem die Lüge, dass die libanesischen Regierungstruppen die Hisbollah im Einklang mit dem Waffenstillstandsabkommen vom November 2024 entwaffnet hätten.

Ein Teil eines Waffenarsenals von Terroristen, das von israelischen Truppen in einer Schule im Südlibanon entdeckt wurde. Foto: Sprecher der israelischen Streitkräfte
Ein Teil eines Waffenarsenals von Terroristen, das von israelischen Truppen in einer Schule im Südlibanon entdeckt wurde. Foto: Sprecher der israelischen Streitkräfte

Israelische Streitkräfte, die im Südlibanon im Einsatz sind, haben am Wochenende in einem Schulgebäude im Dorf Al-Khiam ein großes Waffenlager der Hisbollah aufgedeckt – ein Fund, der erneut Zweifel an den Behauptungen der libanesischen Regierung aufkommen lässt, die Terrororganisation sei südlich des Litani-Flusses entwaffnet worden.

Nach Angaben der israelischen Streitkräfte wurde die Operation am Freitag von der Kommandoeinheit „Shayetet 13“ der israelischen Marine durchgeführt, nachdem Geheimdienstinformationen auf das Vorhandensein von Waffen an diesem Ort hingedeutet hatten. Die Schule befindet sich in der Provinz Nabatieh, nordöstlich der israelischen Stadt Metula.

Das Militär teilte mit, dass die Kommandosoldaten Hunderte von Waffen im Gebäude gefunden hätten, darunter Panzerabwehrraketen, Mörsergranaten, Handgranaten, Raketenwerfer, Schusswaffen, Minen, Sprengkörper und Zündvorrichtungen. Das Versteck sei neben Beschriftungen entdeckt worden, die mit dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen in Verbindung stünden, so die Armee.

Die IDF erklärte, der Fund sei ein weiterer Beweis dafür, dass die Hisbollah militärische Infrastruktur in zivile Bereiche einbindet.

„Das Vorhandensein von Waffen in der Schule in Al-Khiam ist ein weiteres Beispiel für die gezielte Ausnutzung der Zivilbevölkerung zur Durchsetzung der terroristischen Ziele der Hisbollah“, so das Militär.

Kommandosoldaten berichteten zudem, dass sie an dem Ort ein zerlegtes und beschädigtes unbemanntes Fluggerät gefunden hätten.

In einer von der Armee veröffentlichten Stellungnahme beschrieben Angehörige der Shayetet 13 das Versteck als ein Lager mit 28 Minen, zahlreichen Waffen, zwei 107-mm-Raketen, Zündschnüren, Sprengladungen und Minenauslösemechanismen. Die Soldaten erklärten, die Operationen in dem Gebiet würden fortgesetzt, um feindliche Elemente zu eliminieren und die Bewohner Nordisraels zu schützen.

Über die taktische Bedeutung der Beschlagnahmung hinaus trägt die Entdeckung eine umfassendere politische Botschaft. Noch vor wenigen Wochen gaben die libanesischen Behörden vor, die Kontrolle im Süden wiederhergestellt und ihre Verpflichtungen aus dem Waffenstillstandsabkommen vom November 2024 erfüllt zu haben, einschließlich der Entfernung von Hisbollah-Kräften und Waffen aus dem Gebiet südlich des Litani-Flusses.

Dieser jüngste Einsatz zeigt jedoch etwas anderes.

Eine Schule, vollgestopft mit Raketen, Minen und Sprengstoff, ist weder ein technischer Verstoß noch ein übersehener Überrest. Sie weist auf eine ernstere Realität hin: Entweder hat der libanesische Staat die Hisbollah in diesem Gebiet nie vollständig entwaffnet, oder er war nicht willens oder nicht in der Lage, die Bedingungen durchzusetzen, zu deren Einhaltung er sich öffentlich bekannt hatte.
Beide Schlussfolgerungen sind schädlich für Beirut. Die erste impliziert eine Falschdarstellung. Die zweite impliziert Ohnmacht.

Für Israel untermauert das Waffenlager in Al-Khiam einen Punkt, den es während des gesamten Krieges wiederholt betont hat: Die militärische Präsenz der Hisbollah im Südlibanon wurde in keinem sinnvollen Sinne aufgelöst, ungeachtet diplomatischer Formulierungen oder offizieller Zusicherungen. Sie wurde lediglich versteckt, verteilt und in diesem Fall in einer zivilen Einrichtung gelagert.

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Patrick Callahan

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