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Nach iranischem Raketenangriff: Frau in Rischon LeZion verletzt

Mehrere Einschläge in Zentralisrael – später auch weitere Raketenalarme im Norden und im Raum Jerusalem.

Raketenangriff
Rettungskräfte begutachten die Schäden in einem Wohnhaus in Rischon LeZion nach einem iranischen Raketenangriff auf Zentralisrael, 16. März 2026. Foto: Chaim Goldberg/Flash90.

Bei einem iranischen Raketenangriff auf Zentralisrael ist am Montag eine Frau im Raum Rischon LeZion südlich von Tel Aviv verletzt worden. Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom (MDA) erlitt die etwa 30-jährige Frau leichte Verletzungen. Sie wurde zunächst vor Ort behandelt und anschließend in das Shamir Medical Center bei Be’er Ja’akow gebracht. Ihr Zustand wird als stabil beschrieben.

Der Raketenbeschuss löste in weiten Teilen des Landes Alarm aus. In zahlreichen Städten im Zentrum Israels heulten die Sirenen, während Bewohner Schutzräume aufsuchten. Kurz darauf meldeten Einsatzkräfte mehrere Einschlagstellen in der Region um Tel Aviv.

Nach Berichten israelischer Medien kam es zu Schäden an Wohngebäuden und Infrastruktur an mehreren Orten, darunter Rischon LeZion, Shoham, Lod und Ness Ziona. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte wurden zu verschiedenen Einsatzorten geschickt, nachdem Trümmerteile von Raketen oder abgefangenen Geschossen Gebäude und Straßen getroffen hatten. In einigen Fällen durchsuchten Einsatzkräfte beschädigte Häuser, um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Verletzten unter den Trümmern befinden.

Schäden an einem Wohnhaus in Shoham: Ein Mitarbeiter der Elektrizitätsgesellschaft inspiziert das Gebäude, nachdem Trümmerteile einer iranischen Rakete in Zentralisrael eingeschlagen sind. 16. März 2026. Foto: Abir Sultan/EPA.

Berichten zufolge könnten bei dem Angriff auch Raketen mit Streumunitions-Gefechtsköpfen eingesetzt worden sein. Solche Sprengköpfe zerlegen sich in großer Höhe und setzen zahlreiche kleinere Sprengkörper frei, wodurch sich Einschläge über ein größeres Gebiet verteilen können.

Weitere Raketenalarme im Norden und bei Jerusalem

Unterdessen kam es im Laufe des Tages auch in anderen Teilen Israels zu neuen Alarmen. Nach israelischen Medienberichten wurden Raketenwarnungen im Raum Jerusalem sowie im Norden des Landes ausgelöst, darunter auch im Gebiet von Haifa und im Galiläa. Israels Luftabwehrsysteme waren im Einsatz, während Bewohner erneut Schutzräume aufsuchten. Berichte über weitere Verletzte lagen zunächst nicht vor, Einsatzkräfte überprüften jedoch mögliche Einschlagorte.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Nach iranischem Raketenangriff: Frau in Rischon LeZion verletzt”

  1. Andrew Manner sagt:

    Ja was wäre wenn???


    Jetzt überlegt euch was passieren würde, wenn eine iranische Rakete die Al-Aksa-Moschee oder den Felsendom mit der goldenen Kuppel auf dem Tempelberg getroffen hätte.

    Eine Rakete kann sich doch mal verirren – oder?

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