Genau ein Jahr später verkaufte die IHCA Abrahams Weinberg in Jerusalem. Das wertvolle Privatgrundstück erbrachte 15.000 Pfund Sterling, zu jener Zeit eine beträchtliche Summe. Aber aufgrund exponentiell steigender Immobilienpreise im Mandatsgebiet Palästina erwies es sich als sehr schwierig, ein Grundstück in Eretz Israel zu erwerben, um dort eine eigene hebräisch-christliche Kolonie zu gründen.
DIE PRESSE IN PALÄSTINA
Am 25. April 1933 verkündete die englischsprachige Tageszeitung The Palestine Post, dass „hebräische Christen eine Kolonie in Palästina planen”. Der Artikel erwähnte, dass Sir Leon Levison, der Präsident der IHCA, an einer dreitägigen Konferenz der lokalen Hebrew Christian Alliance of Palestine and the Near East (HCAPNE), einer Zweigstelle der globalen Organisation, in Ein Karem in der Nähe von Jerusalem teilnahm. Dort diskutierte man Aspekte der geplanten Siedlung.
Am nächsten Tag veröffentlichte auch die hebräische Tageszeitung Doar Hayom denselben Inhalt auf der ersten Seite. Der hebräische Titel enthielt das Wort „Moshava”, was „Dorf” bedeutet, eine Art jüdische landwirtschaftliche Siedlung im vorstaatlichen Israel, die...
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