Im April 1933, genau zehn Jahre nach dem Verkauf des Grundstücks in Jerusalem, überwies Sir Leon Levison, der Präsident der International Hebrew Christian Alliance (IHCA), an den Bürgermeister von Gaza, Fahmy Bey El-Husseini (ein Anwalt), den Kaufpreis für 2000 Dunam im Gazastreifen. Das Land war für die Gründung einer Kolonie für jüdische Jeschua-Gläubige in Eretz-Israel, dem damals sogenannten „Palästina“, vorgesehen.
Das Kolonieprojekt wurde sehr bald von The Palestine Post[1] unter der Überschrift „Hebräische Christen planen Kolonie in Palästina” bekanntgemacht. Letztendlich scheiterte das Gaza-Geschäft jedoch. Der arabische Verkäufer täuschte die Interessenten, und es ging eine erhebliche Geldsumme verloren. Es folgten langwierige Rechtsstreitigkeiten zwischen Großbritannien und Palästina. Diese kosteten nicht nur ein Vermögen, sondern erschöpften auch die Energie der IHCA-Leitung.
Es gelang der IHCA erst 1942, das Geld zurückzuerhalten[2]. Weil die Mittel etwa ein Jahrzehnt in fremder Hand waren, war ein Großteil der Kaufkraft geschwunden. Obendrein waren hohe Anwaltskosten angefallen. DER...
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