Vor wenigen Tagen hing in einem kleinen Geschäft in Flensburg ein Schild im Fenster. Darauf stand in voller Länge:
„Juden haben hier Hausverbot. Nichts Persönliches. Kein Antisemitismus. Ich kann euch einfach nicht ausstehen.“
„Juden haben hier Hausverbot“ – Empörung über antisemitisches Plakat https://t.co/DhJd4KXm7i pic.twitter.com/0CNDsTJJpA
— WELT (@welt) September 18, 2025
Der Ladeninhaber rechtfertigte die Maßnahme als Protest gegen die Handlungen Israels im Gazastreifen. Mit Antisemitismus habe das nichts zu tun, behauptete er. Doch wer diese Worte liest, wer die deutsche Geschichte kennt, dem bleibt die Luft weg. Denn genau so fing es an: mit Schildern, die Juden den Zutritt zu Geschäften, Restaurants, öffentlichen Einrichtungen oder Theatern untersagten. Damals stand es nicht selten in großen Lettern: „Juden unerwünscht.“ Oder: „Juden raus!“ Dass wir im Jahr 2025 wieder solche Sätze auf deutschen Straßen lesen müssen, zeigt: Wir haben...
Artikel nicht lesbar?
Sie sind bereits Mitglied? Melden Sie sich an, um weiterzulesen.





Hallo Dov!
Es ist beschämend, dass so etwas in DE wieder auftaucht.
Aber es ist nur die Spitze eines Eisberges!
Mir fehlen die Worte.
Ein herzliches Shabbat Shalom nach Jerusalem.
Uwe
Seit einigen Monaten habe ich ein Plakat hinter dem hinteren Autofenster liegen mit wechselnden Aufschriften wie „Der Judenhass ist der Untergang Europas“, „Zu viele Medien verbreiten die Lügen der Hamas“ „Israel begeht keinen Völkermord „. Hin und wieder werde ich angesprochen und konnte so einige Lügen über Israel korrigieren. Mein kleiner Beitrag zur Wahrheit, denn auch ich bin traurig und entsetzt über dieses Deutschland und seine Politik.