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MitgliederVon stillschweigender Komplizenschaft zu wirklicher Einheit: Der Stamm Benjamin

Die Kombination aus der natürlichen Demut des Stammes Benjamin und der Übernahme von Verantwortung machte aus dem geteilten Volk „einen Mann“.

Archäologische Ausgrabung in Schilo im Stamm Benjamin. Hier stand einst die Stiftshütte. Foto: Adobe Stock

Die Geschichte der Konkubine in Gibea im Buch der Richter[1] ist eine der schwierigsten Geschichten in der gesamten Bibel. Sie umfasst:

  • die Gruppenvergewaltigung der unglücklichen Konkubine
  • die völlige Entfremdung unter den Israeliten
  • einen Mord
  • einen Bürgerkrieg, in dem elf Stämme den zwölften Stamm beinahe ausrotten

 

Die biblische Geschichte der Konkubine spielt eindeutig auf die Geschichte von Sodom an. Und dieser Vergleich bedeutet, dass der Stamm Benjamin einen verachtenswert niedrigen Stand erreicht hatte. Er war so tief gesunken wie die Stadt Sodom, die es verdient hatte, von der Erde getilgt zu werden. Und genau das wäre fast mit dem Stamm Benjamin geschehen.

Die Verwunderung wächst, je besser man den Stamm Benjamin kennenlernt. Er war einmal einer der auserwähltesten und angenehmsten Stämme Israels. Wie konnte man so tief sinken? „Sagt uns doch, wie dieses Unheil über uns kommen konnte!“[2]

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Von stillschweigender Komplizenschaft zu wirklicher Einheit: Der Stamm Benjamin”

  1. Johannes Becher sagt:

    Bei meiner allerersten Reise nach Israel sprach auf dem Müchener Flughafen ein Israeli mich an: „Weißt Du, dass dein Name in der Bibel steht?“ Ja klar wusste ich das. Ich dachte dabei, er meint meinen Vornamen. Erst viel später las ich, dass mein Familienname in der Luther-Übersetzung der Geschlechtsregister beim Stamm Benjamin aufgeführt wird. Und jetzt sehe ich auf der Landkarte, dass sogar Jerusalem in dem Gebiet liegt. Mein Name kann aber ganz andere als biblische Gründe haben.

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