(JNS) Frankreichs derzeitige diplomatische Initiative, bei der UN-Generalversammlung im September die internationale Anerkennung eines palästinensischen Staates ohne Zustimmung Israels zu erzwingen, ist schlecht durchdacht und voller Mängel und Gefahren.
Zunächst einmal blockierte die Ankündigung dieses Vorstoßes durch Präsident Emmanuel Macron vor zwei Monaten sofort den wertvollen Fortschritt, der damals in Richtung eines Waffenstillstands und eines Geiselaustauschs in Gaza erzielt wurde, da die Hamas-Führung sofort erkannte, dass sie ihre Forderungen verschärfen und trotzdem die Staatlichkeit erlangen könnte. Zudem droht dies, die verbliebenen israelischen Geiseln den grausamen Händen der Hamas zu überlassen, die jene, die noch leben, absichtlich zu Tode hungert.
Diese fehlgeleitete Kampagne würde, falls sie fortgesetzt wird, auch den Frieden und die Stabilität im Nahen Osten massiv untergraben sowie das etablierte Völkerrecht aushöhlen, das der Staatengemeinschaft in der Moderne gut gedient hat. Sie würde zudem einen scharfen und problematischen Bruch mit dem langjährigen internationalen Konsens markieren, dass der israelisch-palästinensische Konflikt am besten durch direkte Verhandlungen zwischen den Parteien selbst...
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Unter keinen Umständen dürfen die palästinensischen Mörderbanden mit einem eigenen Staat belohnt werden. Spätestens mit dem 7.10. haben sie diese Möglichkeit für alle Zeiten verwirkt.