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Israel entlarvt den Hunger-Bluff der Hamas

Neue Analyse widerlegt Vorwürfe einer Hungersnot in Gaza und deckt gezielte Täuschung auf.

Hamas
Palästinenser versammeln sich vor einer Suppenküche in Khan Yunis im südlichen Gazastreifen, um angesichts der Nahrungsmittelknappheit begrenzte Rationen zu erhalten, 30. Mai 2025. Foto: EPA/HAITHAM IMAD

Verdoppelte Zahlen, verschwiegene Daten und eine gezielte Hunger-Kampagne: Das israelische Verteidigungsministerium hat nach eigenen Angaben eine umfassende Untersuchung zu den Vorwürfen einer angeblichen „Hungersnot in Gaza“ durchgeführt. Das Ergebnis: Die von der Hamas verbreiteten Berichte seien manipuliert, um gezielt ein verzerrtes Bild zu erzeugen und internationalen Druck auf Israel auszuüben.

Demnach gebe es erhebliche Diskrepanzen zwischen den offiziellen Zahlen des Hamas-Gesundheitsministeriums und den tatsächlich dokumentierten Fällen. Auffällig: Während seit Beginn des Krieges bis Juni 2025 insgesamt 66 Todesfälle durch Unterernährung gemeldet wurden, stieg die Zahl im Juli plötzlich auf über 133 – ausgerechnet während sensibler Verhandlungen. Gleichzeitig wurden keine Namenslisten mehr veröffentlicht, wie es zuvor üblich war.

Die Analyse ergab, dass die wenigen namentlich bekannten Fälle überwiegend Menschen mit schweren Vorerkrankungen betrafen, die bereits vor dem Krieg behandelt worden waren, teils sogar in israelischen Krankenhäusern.

Aus den sozialen Netzwerken.

So litt der vierjährige Abdullah Abu Zarqa (rechts im Bild), dessen Fotos weltweit verbreitet wurden, nicht an Hunger, sondern an einer seltenen genetischen Erkrankung mit Vitamin- und Mineralstoffmangel. Der 27-jährige Karam al-Jamal (links im Bild), ebenfalls als „Hungertoter“ dargestellt, war seit seiner Kindheit an Muskelschwund und einer Schluckstörung erkrankt.

Medizinische Fachgutachten im Auftrag des Verteidigungsministeriums kommen zu dem Schluss: Es gibt keine Hinweise auf eine weitverbreitete Unterernährung in Gaza. Die Hamas nutze tragische Einzelschicksale zynisch als Propagandawaffe, um Israel international zu diskreditieren. Israel kündigte an, weiterhin humanitäre Hilfe in Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft zu leisten – und gleichzeitig die „Lügenkampagne“ entschieden zurückzuweisen.

 

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Patrick Callahan

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