Am Mittwochabend, dem 7. Mai 2025, kam es in Judäa und Samaria zu zwei nahezu zeitgleichen Terroranschlägen, bei denen insgesamt drei Israelis verletzt wurden.
In Nord-Samaria, nahe dem Reihan-Übergang entlang des Sicherheitszauns bei Jenin, wurden zwei Personen bei einem Schusswaffenangriff schwer verletzt. Ein Terrorist eröffnete das Feuer auf eine IDF-Einheit, die in der Gegend operierte. Die Opfer wurden vor Ort behandelt und anschließend per Hubschrauber ins Rambam Medical Center in Haifa gebracht. Beide befinden sich in einem ernsten Zustand und sollen operiert werden.
פעילות כוחות צה״ל בזירת האירוע במרחב מעבר ריחן pic.twitter.com/23veoEFwD7
— צבא ההגנה לישראל (@idfonline) May 7, 2025
Einsatz israelischer Sicherheitskräfte am Ort des Anschlags im Bereich des Reihan-Übergangs in Samaria.
Zur gleichen Zeit ereignete sich im Süden Judäas, in den Hebron-Hügeln, ein Anschlag mit einem Fahrzeug. Ein Terrorist versuchte, mit seinem Auto IDF-Soldaten zu rammen. Anschließend stieg er aus und versuchte, die Soldaten mit einem Messer anzugreifen, bevor er „neutralisiert“ wurde. Eine Person wurde bei diesem Vorfall verletzt.
Eliram Azulay, Leiter des Regionalrats der Hebron-Hügel, forderte erneut den Bau eines Sicherheitszauns um die Dörfer und Hauptstraßen in der Region. Yossi Dagan, Leiter des Regionalrats von Samaria, rief die israelische Regierung dazu auf, jüdische Gemeinden in Nord-Samaria wiederherzustellen und das Flüchtlingslager Jenin, das er als „Terrorhauptstadt“ bezeichnete, zu räumen.
Laut Hatzalah Judäa und Samaria wurden im Jahr 2024 mindestens 6.343 terroristische Angriffe in der Region verzeichnet, darunter 179 Schusswaffenangriffe. Dabei wurden 27 Israelis getötet und über 300 verletzt.




