Ein Bericht, der am Donnerstag von der „Unabhängigen Internationalen Untersuchungskommission der Vereinten Nationen für das besetzte palästinensische Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalem, und Israel“ veröffentlicht worden ist, kann gut und gern als neuster Angriff der Weltorganisation auf den jüdischen Staat bezeichnet werden. Als ziemlich brutaler Angriff.
Siehe dazu: Israel weist UN-Bericht als Blutverleumdung zurück
Das ist keine Überraschung, wenn man bedenkt, dass die Vorsitzende der Pro-Hamas-Farce die ehemalige Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Navi Pillay, ist. Die 83-jährige Südafrikanerin, die aus Durban stammt, wo zwei antisemitische „Weltkonferenzen über Rassismus“ stattfanden, wurde vor fast vier Jahren in ihr derzeitiges Amt berufen. Damals wurde die Kommission vom UN-Menschenrechtsrat mit dem Ziel eingerichtet, einen Bericht zur Diskreditierung Israels zu erstellen.
Dieses Ziel war zwar offensichtlich, wurde aber in der Resolution S-30/1, die auf der „Sondernotfallsitzung“ des UNHRC am 27. Mai 2021 angenommen wurde, nicht ausdrücklich formuliert. Aber der Kern der Sache war offensichtlich.
Die Rechtfertigung der UNO lautete damals „Operation Wächter der Mauern“, Israels 11-tägige Kampagne in jenem Monat zur Verteidigung seiner Bürger und Städte gegen die Tausenden von Raketen der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad, die aus Gaza abgefeuert wurden. Als Experten für die Verdrehung der Realität kamen Pillay und ihr Team mit den üblichen Lügen über israelische „Verstöße“ gegen das Völkerrecht und „inhärent diskriminierende Merkmale, die die Verfolgung der Gerechtigkeit für palästinensische Opfer extrem erschwerten“, daher.
Zusammenfassend stellte das Pillay-Dossier fest, dass „es überzeugende glaubwürdige Beweise dafür gibt, dass Israel nicht die Absicht hat, die Besatzung zu beenden, dass es klare Richtlinien zur Sicherstellung der vollständigen Kontrolle über das besetzte palästinensische Gebiet hat und dass es durch die Aufrechterhaltung eines repressiven Umfelds für Palästinenser und eines günstigen Umfelds für israelische Siedler versucht, die Demografie zu verändern.“
Das ist eine vollkommen verlogene Aussage. Andererseits ist es eine ehrliche Wiedergabe dessen, worum es der Kommission seit ihrer Gründung geht: sich auf die Seite derer zu stellen, deren Existenzberechtigung darin besteht, Juden zu töten und die einzige Demokratie im Nahen Osten zu vernichten – eine Demokratie, die fortwährend den Frieden mit ihren arabischen Nachbarn sucht.
Man muss kein Raketenwissenschaftler der Dschihadisten sein, um dies zu erkennen. Schließlich hat die Invasion des südlichen Israel durch die Hamas am 7. Oktober 2023 – bei der Tausende von Terroristen und „Zivilisten“ aus Gaza die schlimmsten Gräueltaten gegen Juden seit dem Holocaust begangen haben – die Feindseligkeit der UNO gegenüber dem jüdischen Staat nicht im Geringsten beeinträchtigt.
Im Gegenteil, die Massenvergewaltigungen, Morde und Entführungen, die von islamistischen Barbaren am jüdischen Feiertag Simchat Thora begangen wurden, haben den Antisemitismus von Menschen wie Pillay nur noch verstärkt. Der raffinierte Trick, den sie sich nun ausgedacht hat, um die Realität auf den Kopf zustellen, besteht darin, israelische Sicherheitskräfte zu beschuldigen, während des derzeitigen Krieges weitverbreitete Sexualverbrechen gegen Palästinenser begangen zu haben.
In der Orwellschen Verdrehung der Kommission heißt es: „Israel hat zunehmend sexuelle, reproduktive und andere Formen geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Palästinenser eingesetzt, um ihr Recht auf Selbstbestimmung zu untergraben, und durch die systematische Zerstörung von Einrichtungen der sexuellen und reproduktiven Gesundheitsversorgung völkermörderische Handlungen begangen.“
Der Bericht dokumentiert außerdem „eine Vielzahl von Verstößen gegen palästinensische Frauen, Männer, Mädchen und Jungen im gesamten besetzten palästinensischen Gebiet seit dem 7. Oktober 2023, die ein wesentliches Element der Misshandlung von Palästinensern darstellen und Teil der rechtswidrigen Besetzung und Verfolgung von Palästinensern als Gruppe sind.“
Pillays „unausweichliche Schlussfolgerung“ aus den „von der Kommission gesammelten Beweisen“ ist, dass „Israel sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt gegen Palästinenser eingesetzt hat, um sie zu terrorisieren und ein System der Unterdrückung aufrechtzuerhalten, das ihr Recht auf Selbstbestimmung untergräbt“.
Die Kommission behauptet, dass all dies eine „Kriegsstrategie Israels zur Beherrschung und Vernichtung des palästinensischen Volkes“ sei.
Pillay geht noch weiter ins Detail.
„Die Angriffe auf Einrichtungen der reproduktiven Gesundheitsfürsorge, darunter direkte Angriffe auf Entbindungsstationen und die wichtigste In-vitro-Fertilitätsklinik im Gazastreifen, in Kombination mit dem Einsatz von Hunger als Kriegsmethode, haben sich auf alle Aspekte der Fortpflanzung ausgewirkt“, wird sie in der Pressemitteilung zum Bericht zitiert. „Diese Verstöße haben nicht nur zu schweren unmittelbaren körperlichen und seelischen Schäden und Leiden bei Frauen und Mädchen geführt, sondern auch zu irreversiblen langfristigen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und die reproduktiven und fruchtbarkeitsbezogenen Aussichten der Palästinenser als Gruppe.“
Dann gibt es noch die Männer, die nach Angaben der Kommission von israelischen Soldaten und Polizisten während der Haft sexuell missbraucht worden seien. Zu den mutmaßlichen Misshandlungen gehören „die Verwendung einer elektrischen Sonde, um Verbrennungen am Anus zu verursachen, und das Einführen von Gegenständen wie Fingern, Stöcken, Besenstielen und Gemüse in den Anus und das Rektum“.
Ein Fall, der angeführt wird, ist der eines Hamas-Häftlings, der angeblich bei einer Durchsuchung im Gefängnis Sde Teiman durch Reservisten der Einheit 100 schwer erniedrigt worden sei. Der Vorfall wird wie folgt beschrieben: „Die [Soldaten], darunter auch der Kommandeur des Teams, traten das Opfer und schlugen es mit einem Schlagstock und gaben ihm einen Elektroschock in den Kopf. … Das Opfer wurde auch mit einem scharfen Gegenstand in den Enddarm gestochen. Der Enddarm des Opfers wurde durch den Angriff aufgerissen und er musste am Enddarm operiert werden. … Ein Soldat hat ein Video gedreht, das die Angreifer zeigt.“
Diese komplette Erfindung ist dem israelischen Fernsehsender Channel 12 zu verdanken. Im August strahlte der linksgerichtete Sender Überwachungsvideos aus Sde Teiman aus, um zu zeigen, dass die zehn IDF-Reservisten, die im Juli bei einer Razzia auf der Basis von maskierten Polizeibeamten festgenommen wurden, nicht nur einen Nukhba-Terroristen „ Sodomie“ angetan hatten, sondern dabei auch von einer Kamera gefilmt wurden.
Es spielt keine Rolle, dass die medizinischen Untersuchungen, die der Leiter der Chirurgie am Hadassah Medical Center am „Opfer“ durchgeführt hat, bewiesen haben, dass die Anschuldigungen gegen die Reservisten falsch sind. Vergessen wir auch, dass, selbst wenn sie wahr gewesen wären, Channel 12 kein Recht hatte, sie vor einer gründlichen Untersuchung durch die zuständigen Behörden an die Öffentlichkeit zu bringen.
Ein weitaus schwerwiegenderer Fehltritt des meistgesehenen Fernsehsenders des Landes war, dass das fragliche Video – das, wie der Sprecher sagte, „eine Dokumentation des den Reservisten zugeschriebenen Vergehens“ zeigt – aus zwei verschiedenen Tagen und Orten zusammengeschnitten und dann manipuliert wurde, um es gültig erscheinen zu lassen.
Als es jedoch erst einmal im Umlauf gelangte, war der Schaden angerichtet. Der Clip verbreitete sich wie ein Lauffeuer und veranlasste Israels Kritiker überall, ihre falsche Darstellung zu ergänzen, dass IDF-Soldaten Palästinenserinnen und Palästinenser vergewaltigen, und zwar als Selbstverständlichkeit.
Channel 12 hat sich noch nicht dafür entschuldigt, dass es den Feinden des Landes, darunter dem UNHRC, geholfen und sie begünstigt hat.
Hamas-Sprecher Hazem Qassem lobte derweil Pillays Meisterwerk. „Der Untersuchungsbericht der Vereinten Nationen [sic] über Israels völkermörderische Handlungen gegen das palästinensische Volk bestätigt, was vor Ort geschehen ist: Völkermord und Verstöße gegen alle humanitären und rechtlichen Standards“, sagte er gegenüber Agence France-Presse, die sich beeilte, eine Reaktion der Gruppe zu erhalten, die immer noch israelische Geiseln in Gaza foltert.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bezeichnete den UNHRC als „antiisraelischen Zirkus … entlarvt als antisemitisches, korruptes, terrorunterstützendes und irrelevantes Gremium“.
Er betonte, dass Israel sich genau aus diesem Grund im vergangenen Monat aus dem UNHRC zurückgezogen habe. Anstatt die Verbrechen der Hamas gegen die Menschlichkeit zu thematisieren, habe sich die UNO „erneut dafür entschieden, den Staat Israel mit falschen Anschuldigungen anzugreifen, darunter haltlose Vorwürfe sexueller Gewalt. Der UNHRC “ist nicht der Menschenrechtsrat, sondern der Blutrechtsrat.“
Globalen Dschihadisten wäre das nur recht.




