Während sich letzte Woche alle Augen auf Gaza richteten, fand eine dramatische Veränderung in der israelischen Strategie gegenüber dem Süden Syriens statt, die weitgehend unbemerkt blieb.
Die Entscheidung, der IDF zu erlauben, tiefer in das Gebiet östlich der Grenze auf den Golanhöhen vorzudringen, hat nichts mit einem Wunsch nach Gebietserweiterung oder der „Groß-Israel“-Doktrin zu tun, wie manche glauben, sondern vielmehr mit der Sicherheit der Bewohner der Golanhöhen und der drusischen Minderheit in Syrien.
Darüber hinaus hängt die strategische Änderung mit der möglichen Schaffung eines unabhängigen drusischen Staates im Süden Syriens zusammen, wie wir noch sehen werden.
Die IDF weitet ihre Invasion in Süd-Syrien aus
Ende Februar wies die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die IDF an, verstärkt Operationen im gesamten Gebiet von der syrischen Hauptstadt Damaskus bis Suweida durchzuführen, das gemeinhin als „Drusenberg“ bezeichnet wird.
Diese strategische Veränderung verfolgt zwei...
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