(JNS) Syrien befindet sich seit 1973 offiziell im Krieg mit Israel. Da Damaskus wusste, dass es eine direkte Konfrontation nicht gewinnen konnte, führte es einen Stellvertreterkrieg – es bewaffnete die Hisbollah und lud den Iran ein, sich auf syrischem Boden zu verschanzen. Nach dem Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011 war Präsident Bashar Assad darauf bedacht, an der Macht zu bleiben. Für Israel war das unmittelbare Problem nicht mehr die syrische Aggression, sondern die Gefahr, dass die Gewalt über die Grenze schwappen könnte.
Syrien und der Iran hatten 2005 einen gegenseitigen Verteidigungspakt unterzeichnet, und Assad wurde mit dem Schwinden seines Regimes immer abhängiger von Teheran. Zu einem bestimmten Zeitpunkt soll der Iran mehr als 13 Militärstützpunkte mit fünf Divisionen in Syrien gehabt haben, was Israel dazu veranlasste, wiederholt Ziele zu bombardieren, um eine Aufstockung der Truppen und Waffen zu verhindern.
Israel befand sich weniger im Krieg mit Syrien als vielmehr im Krieg in Syrien. Vor den von der Hamas angeführten Terroranschlägen im Süden Israels am 7. Oktober 2023 war Jerusalem in erster Linie...
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Der Nahe Osten hat seine eigenen Regeln, Israel seine eigenen Überlebensregeln. Es muss weitsichtig handeln. Die Führung Syriens zu „verteufeln“, ist m.E. etwas unglücklich formuliert, um auszudrücken, dass Misstrauen angebracht ist. Denn es ist doch problematisch, sich als ehemaliger Terrorist und Ultra-Islamist, der viele Menschen ermordet hat/ermorden liess, nun als Friedensbringer zu verkaufen. Einfach so, ohne Beweise. Im Gegenteil, die Drusen, die Christen und andere Minderheiten in Syrien werden ermordet, vertrieben, bedroht. Oder hat das aufgehört?