Hamas-Terroristen im Gazastreifen haben am Donnerstag kurz vor Mitternacht zwei Raketen auf Israel abgefeuert, wie die israelische Armee bestätigte.
Die israelische Luftabwehr habe eine der Raketen abgefangen, die andere sei auf freiem Feld eingeschlagen, teilte das Militär mit.
Die Hamas bekannte sich zu dem Angriff, bei dem es weder Verletzte noch Schäden gab.
Am Montagabend hatten palästinensische Terroristen im Gazastreifen drei Raketen auf den Süden Israels abgefeuert. Eine Rakete, die in der israelischen Grenzgemeinde Kissufim Alarm auslöste, schlug nach Angaben der israelischen Verteidigungsstreitkräfte in offenem Gelände ein.
Etwa zwei Stunden später fing die israelische Luftwaffe zwei Raketen ab, die aus dem nördlichen Gazastreifen abgefeuert worden waren.
Bei den Angriffen wurden keine Verletzten oder Schäden gemeldet.
Am Sonntag hatten palästinensische Terroristen im nördlichen Gazastreifen fünf Raketen auf israelische Ortschaften im so genannten Gaza-Gürtel, dem Gebiet um die Küstenenklave, abgefeuert.
Zwei Raketen wurden nach Angaben der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) abgefangen, die anderen trafen offenbar offenes Gelände.
Einen Tag zuvor hatte die israelische Luftwaffe zwei Raketen abgeschossen, die von palästinensischen Terroristen im nördlichen Gazastreifen in Richtung Jerusalem abgefeuert worden waren. Die Angriffe lösten Luftalarm in der Hauptstadt, im westlichen Negev und im judäischen Vorgebirge (Schfela) aus.
Die seit über einem Jahr andauernde Offensive der israelischen Armee gegen die Hamas hat den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen stark reduziert, auch wenn palästinensische Terroristen weiterhin sporadisch den jüdischen Staat angreifen.
(JNS)




