„Zum ersten Mal seit 3.000 Jahren haben wir Frieden“, erklärte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag beim National Prayer Breakfast. „Jetzt müssen sie entwaffnen“, sagte er mit Blick auf die Hamas und behauptete, die Terrororganisation habe dem bereits zugestimmt. „Manche sagen, sie werden es nicht tun, aber sie werden – und wenn nicht, dann werden sie nicht mehr da sein.“
Ist das kühne Projektion, schlichte Naivität oder eine kalkulierte Finte? Bei Trump weiß man nie so genau. Diese Unberechenbarkeit war schon immer Teil seiner außenpolitischen Stärke – sie hielt Freunde wie Gegner gleichermaßen in Atem. Doch seine jüngsten Aussagen, er habe nun endlich einen „historischen Frieden“ im Nahen Osten erreicht, ließen in Israel so manche Augenbraue hochgehen.
Denn hier fühlt es sich ganz und gar nicht nach Frieden an.
Innerhalb des israelischen Sicherheitsestablishments herrscht eine Stimmung der Vorsicht – nüchtern, aber unübersehbar besorgt. Es wächst der Konsens, dass wir nicht am Ende eines Krieges stehen, sondern am Rand von etwas weitaus Schlimmerem: einer regionalen Explosion, die die...
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