Die israelische Armee (IDF) hat am Montag bekannt gegeben, dass vier IDF-Soldaten im Südlibanon trotz der derzeit geltenden Waffenruhe gefallen sind.
Bei den Gefallenen handelt es sich um die Reservisten Evgeny Zinershain (43) aus Zichron Ya’akov, Sagi Ya’akov Rubinshtein (31) aus Lavi, Binyamin Destaw Negose (28) aus Beit Shemesh und Erez Ben Efraim (25) aus Ramat Gan.
Alle vier dienten im Bataillon 9263 der 226. Brigade, so die IDF.
Seit Beginn der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon am 27. November haben die israelischen Streitkräfte nach Angaben der IDF rund zwei Dutzend Hisbollah-Terroristen getötet. Gleichzeitig griff die israelische Luftwaffe Dutzende Stellungen der Hisbollah an, wie das Militär mitteilte.
Der Waffenstillstand sieht vor, dass sich die israelischen Streitkräfte bis Ende Januar aus dem Libanon zurückziehen, während die libanesische Armee die von der IDF geräumten Gebiete übernimmt. Nach Angaben der IDF hat die Hisbollah den Waffenstillstand seit dessen Inkrafttreten mehrfach gebrochen.
Am Sonntag entdeckten Truppen der 7. Panzerbrigade unter dem Kommando der 98. Division versteckte Waffenlager in zivilen Gebieten im Südlibanon. Bei einer Operation fanden die Truppen nach Angaben der IDF „hunderte“ Panzerabwehrraketen, Mörsergranaten sowie ein Fahrzeug mit einem Raketenwerfer auf dem Dach. Zudem wurden „mehrere Tunnelschächte“ entdeckt und zerstört, die Teil der unterirdischen terroristischen Infrastruktur der Hisbollah seien.
Am Samstagabend gab die israelische Armee den Tod des 24-jährigen Unteroffiziers Avraham Ben Pinchas aus Harasha in Samaria bekannt. Nach ersten Ermittlungen wurde sein Panzer während einer Anti-Terror-Operation in Rafah von einer Hamas-Rakete getroffen.
Die Zahl der Gefallenen seit Beginn des Angriffs auf den Gazastreifen am 27. Oktober beläuft sich nach offiziellen Angaben der IDF auf 381. Seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober liegt die Gesamtzahl der Gefallenen an allen Fronten bei 813.
(JNS)




