Libanon: Hizbollah gräbt Tunnel nach Israel

Zum 16. Jahrestag des israelischen Rückzugs aus dem Libanon berichtete heute die libanesische Zeitung Al-Safir, dass die terroristische Hizbollah Organistion mit dem Graben von Tunnels unter der Grenze zu Israel beschäftigt ist, um für eine mögliche Auseinandersetzung in der Zukunft bereit zu sein.

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Zum 16. Jahrestag des israelischen Rückzugs aus dem Libanon berichtete heute die libanesische Zeitung Al-Safir, dass die terroristische Hizbollah Organistion mit dem Graben von Tunnels unter der Grenze zu Israel beschäftigt ist, um für eine mögliche Auseinandersetzung in der Zukunft bereit zu sein.

Dem Artikel zufolge ermöglichen die Tunnels den Hizbollah-Terroristen, Israel nur kurze Zeit nach Befehlsempfang anzugreifen. Die Tunnels wären mit forgeschrittenen Ventilationssystemen und elektrischem Gerät ausgerüstet, die den Terroristen einen mehrwöchigen Aufenthalt in den Tunnels ermögliche, so die Zeitung weiter.

Sich dieser Gefahr bewusst, ist die israelische Heimatfront intensiv damit beschäftigt, zivile Verteidigunseinheiten in den Städten und Dörfern im Norden des Landes zu trainieren. Eine grosse Anzahl arabischer Gemeinden sind in diesen Vorbereitungen mit eingeschlossen, haben sie doch während des letzten Libanon-Krieges erfahren müssen, dass die Raketen der Hizbollah nicht zwischen Arabern und Juden unterscheiden.

„Es hat innerhalb der arabischen Bevölkerung eine grosse Veränderung gegeben, sie sind viel bereitwilliger, mit uns zu kooperieren,“ sagte Oberst Eren Makov, der regionale Befehlshaber der Heimatfront im Norden des Landes, in einem Interview. „Wir trainieren sie, was sie zu tun haben, und sie sehen es als einen Beitrag an.“

Auf israelischer Seite betont man, dass eine Auseinandersetzung mit der Hizbollah nicht für die nächste Zeit zu erwarten ist, da die libanesische Gruppe der Hizbollah zu sehr im syrischen Bürgerkrieg verstrickt sei, wo sie tausende von Kämpfern verloren hat.

Andererseits arbeitet die Hizbollah nach dem Willen des iranischen Regimes. Sollte Teheran oder das belagerte Regime des syrischen Diktators Bashar Assad es für sinnvoll halten, Israel in den Konflikt mit hereinzuziehen, so könnte man der Hizbollah den Befehl zu einem Angriff auf Galiläa oder den Golanhöhen geben.

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