Die Familien der israelischen Geiseln, die von der Hamas im Gazastreifen festgehalten werden, haben Drohbotschaften und Drohanrufe erhalten, von denen einige von den Telefonen ihrer Angehörigen ausgingen, berichtete der israelische Sender Channel 12 am Dienstag.
Eine Nachricht an die Familien der Geiseln habe gelautet: „Wenn ihr nicht kämpft, werdet ihr eure Lieben nicht zurückbekommen“, hieß es in dem Bericht. Die Nachrichten hätten auch Lösegeldforderungen enthalten, in denen behauptet wurde, dass die Familien ohne Zahlung kein Lebenszeichen von ihren Angehörigen erhalten würden.
Dem Bericht zufolge haben sich in den vergangenen Wochen zahlreiche Angehörige von Geiseln wegen der anonymen Drohanrufe an das israelische Verteidigungsministerium und die israelischen Streitkräfte gewandt.
Eine erste Untersuchung des israelischen Sicherheitsdienstes habe bestätigt, dass die Botschaften von „feindlichen Elementen“ mit Verbindungen zum Iran oder zur Hamas gesendet worden seien.
109 lebende und tote Geiseln werden 321 Tage nach dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober noch immer in Gaza festgehalten. Dutzende sind wahrscheinlich noch am Leben, wie ein an den Verhandlungen beteiligter Beamter im Juni bekannt gab.
(JNS)





Irgendwo muss doch der Hamaschef Sinwar stecken!! Wenn er doch nur bald gefunden werden könnte! Und auch die Geiseln. Das wünsche ich, damit ein klarer Punkt gesetzt wird und die nächsten Schritte Israels zielführenden, eigenen Weg gehen. Gemeinsam ohne Zerwürfnis, das Angst befeuert.
Schalom, Israel!