Ups, die Zahl der getöteten Kinder und Frauen im Gazastreifen hat sich halbiert. OCHA , das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten, hat sich dafür entschuldigt und zugegeben, sich auf falsche Quellen verlassen zu haben. Wir haben von Anfang an immer wieder davor gewarnt, dass die Palästinenser mit ihren Todeszahlen übertreiben und die UNO wie auch die Weltmedien alles schlucken, ohne die Zahlen zu überprüfen. Was hilft das Israel jetzt? Gar nichts!
Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) hat die Zahl der seit Kriegsbeginn am 7. Oktober im Gazastreifen getöteten Kinder deutlich nach unten korrigiert. Nicht mehr 15.000 getötete palästinensische Kinder, wie bisher immer berichtet, sondern nur noch 7.797 tote palästinensische Kinder, so der jüngste UN-Bericht vom 8. Mai. OCHA korrigierte auch die Zahl der getöteten palästinensischen Frauen von knapp 10.000 auf 4.959. Außerdem macht sich niemand die Mühe zu überprüfen, wie viele bewaffnete Palästinenser in der Gesamtzahl der Toten enthalten sind. Nicht nur das, wenn die Zahl der Toten palästinensischer Kinder und Frauen um die Hälfte sinkt, was sagt das darüber aus, dass es insgesamt weniger Tote auf palästinensischer Seite gibt, also nicht mehr um die 35.000 Tote, sondern nur noch 25.000 Tote? Oder ist die Hälfte der falschen toten Kinder und Frauen zu bewaffneten palästinensischen Männern – Terroristen genannt – geworden?
Bereits Anfang April räumte das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza ein, dass es über unvollständige Daten verfüge, um mehr als 10.000 zuvor gemeldete Todesfälle zu dokumentieren. Das Ministerium erklärte gegenüber ausländischen Medien, dass es nicht über die Namen von mehr als 10.000 Menschen verfüge, von denen es behauptete, sie seien getötet worden. Im April hörte das Ministerium auch auf, seit den ersten Wochen des Krieges ständig zu wiederholen, dass 70 Prozent der Toten Frauen und Kinder seien, und beschuldigte die ausländischen Medien, diese Zahl erfunden zu haben. Doch das Kommunikationsbüro der Regierung in Gaza beharrt weiterhin auf der Zahl von 70 Prozent toten Frauen und Kindern und korrigiert gleichzeitig die Zahlen nach oben, um seiner Behauptung treu zu bleiben.
On May 6, the @UN published data showing that 34,735 people had reportedly been killed in Gaza, including over 9,500 women and over 14,500 children.
On May 8, the UN published data showing 34,844 people had reportedly been killed, including 4,959 women and 7,797 children,… pic.twitter.com/CfrGXRr3I1
— Israel ישראל (@Israel) May 13, 2024
Bisher haben sich die UNO und OCHA auf die hohen Zahlen des von der Hamas kontrollierten Kommunikationsbüros der Regierung im Gazastreifen verlassen, ohne sie jemals zu überprüfen. OCHA hat in seiner Korrektur vom 8. Mai die Quelle der niedrigen Todeszahlen nicht genannt, aber diese Zahlen stimmen mit denen eines Berichts überein, der am 2. Mai von einer anderen palästinensischen Quelle veröffentlicht wurde. OCHA hat seinen Sitz in Genf und New York und wurde durch die Resolution 46/182 der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 1991 gegründet. Die Organisation hat die Aufgabe, bedürftigen UN-Mitgliedsstaaten humanitäre Hilfe zukommen zu lassen.
Es muss betont werden, dass auch die „offiziellen Daten“ im Gazastreifen aufgrund der Erhebungsmethode mit großer Vorsicht zu genießen sind. Das Gesundheitsministerium erlaubt es Familienangehörigen, ein Online-Formular auszufüllen, um Todesfälle oder Vermisste zu melden, ohne dass das Gesundheitsministerium die Informationen überprüft.
Siehe auch: Hamas fälscht Opferzahlen: „Die Zahlen sind nicht echt“
„Diese Änderung könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Vereinten Nationen endlich den Mangel an Beweisen hinter den ursprünglichen Behauptungen der Hamas erkennen, wonach etwa 15.000 Kinder und 10.000 Frauen im Gazastreifen getötet wurden“, sagte Dr. David Adesnik, Senior Fellow und Forschungsdirektor bei der in Washington ansässigen Foundation for the Defense of Democratic States (FDD). „Wenn dem so ist, dann sollte die UNO klar zum Ausdruck bringen, dass sie das Vertrauen in die Quellen verloren hat, deren Zuverlässigkeit sie seit Monaten bestätigt. Auch wenn diese Änderung vielleicht nur die Schlussfolgerung eines der vielen UN-Büros im Gazastreifen widerspiegelt, ist sie doch ein klarer Fortschritt.

Für Beobachter, die den Krieg im Gazastreifen in den letzten sieben Monaten verfolgt haben, hätte seit Beginn des Krieges klar sein müssen, dass die von der Hamas und ihren Verbündeten veröffentlichten Daten sorgfältig hätten überprüft werden müssen. Zum Wohle der Palästinenser wurde dies jedoch nicht getan. Obwohl die späte Entscheidung der Vereinten Nationen, ihre falschen Daten zu korrigieren, zu begrüßen ist, scheint es zu spät zu sein. Es ist unmöglich, den Schaden, der Israel durch Lügen zugefügt wurde, wieder gutzumachen. Das typische Zögern der UNO hat die Position der Hamas gestärkt und ihre Überlebenschancen im Krieg gegen Israel erhöht.
Von Anfang an hat Israel die ausländischen Medien gewarnt, dass die palästinensischen Todeszahlen nicht stimmen, aber niemand hat Israels Behauptungen ernst genommen. Wie kann es sein, dass der Feind der Palästinenser mehr die Wahrheit sagt als der palästinensische Verantwortliche in diesem Fall. Das bestätigt einmal mehr, dass Israel trotz unmöglicher Situationen alles tut, um das Leben palästinensischer Zivilisten zu schonen. Ich frage mich nun auch, ob diesmal die „korrekte Todeszahl“ von knapp 8.000 toten Kindern und knapp 5.000 toten Frauen stimmt. Wer garantiert, dass diese Zahlen überprüft wurden?

Tatsache ist, dass in Kriegen unschuldige Menschen sterben und man nichts dagegen tun kann. Aber es ist jedes Mal dasselbe, die palästinensischen Todeszahlen werden in die Höhe getrieben, nur um Israel vor der Weltöffentlichkeit noch mehr zu verurteilen und Hass zu verbreiten. Das haben die Palästinenser in Zusammenarbeit mit den Weltmedien und der UNO auch bei allen anderen Kriegen im Gazastreifen gemacht, damals 2002 in Jenin, wo die Palästinenser zuerst von einem Massaker mit über 500 Toten sprachen und dann von weniger als 50 toten bewaffneten Palästinensern. Immer die gleichen Lügen.
Aber irgendwann merkt man, dass man ein bisschen übertrieben hat, und das ist aus israelischer Sicht nicht wieder gutzumachen. Versucht den pro-palästinensischen Demonstranten in Europa zu erklären, dass die Todeszahlen auf palästinensischer Seite nicht stimmen und viel niedriger sind. Immer wieder „Oops“ und immer wieder dasselbe gegen Israel!





Muhammad al-Durrah 30.09.2000, 2. Intifada, wurde auch nie wieder korrigiert, die Wahrheit also verschwiegen. Zitat Kafka: die Lüge wurde zur Weltordnung gemacht.