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Belohnung für Terror?

Pro-Israel-Christen sind empört über die Forderung nach Anerkennung des palästinensischen Staates.

Israel
Ein palästinensischer Staat wird das Ende Israels bedeuten. Foto von Nasser Ishtayeh/Flash90

Auf die Nachricht, dass die australische Regierung Berichten zufolge kurz davor steht, den Terror im Nahen Osten mit der Anerkennung eines palästinensischen Staates zu belohnen, haben israelfreundliche christliche Leiter mit Empörung reagiert.

„Wollen wir Israel und dem jüdischen Volk jetzt den Rücken kehren und ihm einen souveränen Staat aufzwingen, der letztlich zu seiner Zerstörung, wenn nicht gar zu seiner Vernichtung führen könnte?“, fragten die christlichen Leiter.

Als Vertreter der Southern Cross Alliance for Israel schrieb der Vorsitzende John Lockwood in einem Brief, zu dessen Unterzeichnern auch die Wimbledon-Tennislegende Margaret Court gehört: „Wie soll das Frieden bringen, wenn jedes Mal, wenn Israel zugestimmt hat, mehr Land abzugeben, der Terrorismus und der Hass gegen das jüdische Volk zugenommen hat?“

Er erinnerte seine Regierung daran, wie australische Soldaten mit ihrem Sieg in der Schlacht von Beerscheba 1917 den Weg für die jüdische Wiederherstellung geebnet hatten: „Israel ist ein Licht für die Nationen und hat anderen Ländern in so vielen Bereichen geholfen – Wissenschaft, Landwirtschaft, Medizin, Psychologie, Informationstechnologie, Philosophie usw. – und doch behandeln wir sie, als ob sie keinen Wert hätten, obwohl Australien von ihrem Fachwissen profitiert hat.“

Und dennoch, so kritisierte er, „wird Australien ihnen sagen, dass sie mehr Land aufgeben müssen, was wahrscheinlich ihre Zerstörung besiegeln wird? Ist das die Art und Weise, wie wir unsere engen Freunde behandeln?“

Unterdessen wies der australische, neuseeländische und indische Zweig des kirchlichen Dienstes unter den Juden (CMJ) in einer Antwort auf einen offenen Brief von 100 christlichen Leitern, in dem ein sofortiger Waffenstillstand im Gazastreifen sowie die Einstellung jeglicher Militärhilfe für Israel gefordert wurde, darauf hin, dass die Erfüllung solcher Forderungen mit ziemlicher Sicherheit das Ende des jüdischen Staates bedeuten würde.

Die evangelischen Führungspersönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts – darunter William Wilberforce, Charles Simeon und Lord Shaftesbury„drehen sich sicherlich im Grabe um“, so CMJ.

Denn die Balfour-Erklärung, in der die Wiederherstellung des jüdischen Heimatlandes gefordert wurde, ist in erster Linie auf ihr Eintreten zurückzuführen. Diese Männer hatten dies als eine Bedingung für die Wiederkunft des Herrn gesehen. Aber Gott wird die Nationen richten, die sein Land teilen (Joel 3,2).

Was die von den westlichen Nationen befürwortete sogenannte „Zweistaatenlösung“ betrifft, wurden bereits mehrere solcher Land-für-Frieden-Angebote unterbreitet – ohne dass sie Frieden gebracht hätten.

So wurde bereits 1921 Transjordanien (das spätere Jordanien) auf ursprünglich für Israel vorgesehenem Land geschaffen, gefolgt vom UN-Teilungsplan von 1947, der von den Arabern rundweg abgelehnt wurde.

In jüngerer Zeit, im Jahr 2005, gab Israel dem internationalen Druck nach und zog sich aus dem Gazastreifen zurück, was der Hamas die Möglichkeit gab, die Enklave im Jahr 2007 zu übernehmen. Seitdem feuert die Hamas Raketen auf ihre jüdischen Nachbarn.

Dies ist ein Punkt, der von den Medien nur selten angesprochen wird, die davon besessen sind, Israel eine unverhältnismäßige Reaktion auf Angriffe vorzuwerfen und sich zu sehr auf die von einer Terrororganisation verbreiteten Desinformationen zu verlassen.

Israel hingegen tut alles, um Leben zu erhalten, ganz im Gegensatz zur Kultur des Todes fanatischer Islamisten, die die Ausrottung der Juden in einem zweiten Holocaust anstreben.

In einem von Martin Weatherston und Keven McIldowie unterzeichneten Brief ruft CMJ seine Mitchristen dazu auf, „ihre Geschichte aufzufrischen“.

Eine „Zweistaatenlösung“ sei „völlig unrealistisch“, argumentieren sie. Und gerade Christen müssten sich doch an Gottes Bundesverheißung des Landes für sein auserwähltes Volk orientieren.

Für den 14. Mai, den 76. Geburtstag des modernen jüdischen Staates, ist im australischen Bundesparlament eine Debatte zu diesem Thema geplant.

 

 


Charles Gardner ist Autor folgender Bücher: „Israel the Chosen“, erhältlich bei Amazon; „Peace in Jerusalem“, erhältlich bei olivepresspublisher.com und „A Nation Reborn“, erhältlich bei Christian Publications International.

About the author

Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Belohnung für Terror?”

  1. Andrew Manner sagt:

    Guter Artikel!
    Man bedenke : extreme Islamisten sind nicht nur eien Gefahr für die Juden, sondern genauso für Christen!!
    Es darf keinen Staat für die Islamisten geben!
    Am besten alle PL gehen nach Jordanien!
    Man sollte einen großzügigen Deal mit Jordanien aushandeln…

    Palestines Go to Jordan!

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