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Norwegen bringt UNRWA-Spende in Zeiten knapper Kassen voran

Die Vereinten Nationen haben eine „Erkundungsmission“ in den nördlichen Gazastreifen entsandt, um einen ersten Schritt zur Rückkehr der vertriebenen Bewohner zu unternehmen.

Palästinenser erhalten am 28. Januar 2024 in einer UNRWA-Schule in Rafah, im südlichen Gazastreifen, Lebensmittelvorräte. Foto von Abed Rahim Khatib/Flash90.

Nachdem mehrere Länder die Finanzierung des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) wegen angeblicher Verbindungen der Gruppe zum Terrorismus eingestellt haben, hat Norwegen zugesagt, seine jährliche Spende zu erhöhen, um die Lücke zu schließen.

Sechzehn große Geberländer haben eine Aussetzung der Finanzierung angekündigt, bis eine interne UN-Untersuchung der Behauptungen Israels erfolgt ist, wonach mehrere UNRWA-Mitarbeiter an dem Massaker vom 7. Oktober durch die Hamas beteiligt waren. In einem Bericht des Wall Street Journal wird auch auf ein Dossier des israelischen Geheimdienstes verwiesen, aus dem hervorgeht, dass etwa 10 % der UNRWA-Mitarbeiter in Gaza enge Verbindungen zu palästinensischen Terrororganisationen unterhalten.

Espen Barth Eide, der norwegische Außenminister, erklärte am Freitag gegenüber The National, dass sein Land rund 26 Millionen Dollar an die UNRWA überweisen werde.


Während einige Geberländer, darunter Schweden, ankündigten, zugesagte UNRWA-Mittel an andere humanitäre Organisationen weiterzuleiten, sagte Eide, es bestehe die „Gefahr, dass die Sicherheitslage im Nahen Osten destabilisiert wird“, sollte die UNRWA zusammenbrechen.

Norwegens eigene Beiträge sind von 34 Millionen Dollar im letzten Jahr auf 26 Millionen Dollar in diesem Jahr gesunken.

UN-Mitarbeiter erklärten, dass der UNRWA bis Ende Februar kein Geld mehr zur Verfügung stehen würde, sollte die Aussetzung der Finanzierung durch die wichtigsten Geber aufrechterhalten werden. Ein UN-Sprecher erklärte gegenüber JNS, es gebe „nur sehr wenige Möglichkeiten“, Gelder von anderen Konten und Organisationen an die UNRWA zu überweisen.

Es gibt keinen Plan B nach der UNRWA“, so Eide, obwohl Kritiker der skandalgeplagten Organisation darauf bestehen, dass das Welternährungsprogramm, die Weltgesundheitsorganisation und andere unabhängige humanitäre Organisationen das Mandat der UNRWA übernehmen könnten.

Die Vereinten Nationen stehen auch kurz davor, eine Bewertungsmission in den nördlichen Gazastreifen zu entsenden, um zu ermitteln, was erforderlich ist, damit die Bewohner der Region nach den israelischen Militäroperationen in ihre Heimat zurückkehren können.

Die Mission wurde von den Vereinigten Staaten vorgeschlagen und soll die Sicherheitslage, die Infrastruktur und die humanitären Probleme bei der Rückkehr der vertriebenen Bewohner untersuchen.

Wie ein UN-Sprecher am Freitag gegenüber Reportern erklärte, hat die Organisation am Mittwoch und Donnerstag eine Erkundungsmission entsandt.

„Es handelt sich nicht um die vollständige Bewertungsmission, von der wir gesprochen haben“, sagte Stephane Dujarric, Sprecher des UN-Generalsekretärs António Guterres, und wies darauf hin, dass die Erkundungsmission ein erster Schritt in diesem Prozess sei.

„Für uns ist es eine Herausforderung, in den nördlichen Gazastreifen zu gelangen. Es gibt eine Menge Faktoren, die in Einklang gebracht werden müssen“, fügte Dujarric hinzu und lehnte es ab, einen Zeitplan für den Beginn einer Bewertungsmission zu nennen.

Das US-Außenministerium erklärte Anfang der Woche, der Prozess sei durch den erneuten Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen durch die Hamas verzögert worden.

 

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Norwegen bringt UNRWA-Spende in Zeiten knapper Kassen voran”

  1. j-glaesser sagt:

    Man kann dem Staat Norwegen doch nicht verbieten seinen Freunden / Brüdern in GAZA zu helfen. Wenn die Norweger und die arabischen Palästinenser von Gaza sich so nahestehen, so ist das doch ihre Sache.
    Als Jude und Mensch weiß ich jetzt woran ich mit den Norwegern bin.
    Ob die Norweger in z.B. Somalia oder Eritrea auch so aktiv sind.

  2. Andrew Manner sagt:

    Warum nehmen denn die so besorgten Norweger die 2 Mio. Palästinenser nicht auf . Platz genug haben sie im hohen Norden doch in ihrem nicht gerade hoch bevölkertem Land und Geld genug auch. Der Staatfonds ist auf mehrere Billionen!!! Euro angewachsen!

    • Roman Kurzidem sagt:

      Niemand möcht die Leute wirklich aufnehmen. Die Regierunden der EU wollen es. Es ist leider der Teufel die diese Regierungen führst (Islam Propaganda); die diese Idioten in dir Irre führt; ist noch am Werk. User HERR hat alles bereits vorher alles gewusst und geregelt. Habt keine Angst. ich hätte ALLES gegeben, um statt ein Heide ein Jude zu sein. Ich leide mit Ihnen, mit jeden einzelnen. Der HERR schütze und behütet Euch. Aviel, und stimme Deiner Sichtweise auf der Lauf der Dinge vollständig zu.
      Liebe Grüße Roman

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