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MitgliederWenn Israels Außenpolitik die Juden in der Diaspora gefährdet

Israels Gründerväter fühlten die Last der Verantwortung nicht nur für Israels Juden, sondern für das jüdische Volk weltweit

Freunde und Angehörige trauern um die jüdischen Opfer des Terroranschlags auf den Pariser Koschermarkt im Jahr 2015. Antisemitismus hat die Tendenz, in die Höhe zu schnellen, wenn Menschen sagen, dass sie gegen Israels Politik sind Foto: Ben Kelmer/Flash90

Wie kann sich Israel verteidigen, wenn seine Außenpolitik antisemitische Gewalt auf der ganzen Welt schüren kann, wie wir es kürzlich bei der Hamas erlebt haben? Muss Israels Außenpolitik immer auf das globale Judentum Rücksicht nehmen?

Seit seiner Gründung 1948 hat Israel immer wieder seine besondere Rolle betont, Verantwortung für das jüdische Volk zu tragen, wo auch immer es leben mag. Moshe Sharrett, Israels erster Außenminister, sprach dieses Thema im September 1949 direkt an: „Jetzt haben wir ein Land, aber es ist nicht nur das Land der Juden, die im Land Israel leben. Vielmehr ist es das Land des gesamten jüdischen Volkes auf der ganzen Welt.“ Die verantwortungsvolle Rolle Israels betonend, fügte Sharrett mit Blick auf die jüdische Diaspora hinzu: „Wir brauchen sie, wir sind für sie verantwortlich.“

Israels erster Premierminister, David Ben Gurion, vertrat eine ähnliche Ansicht. In Bezug auf Israels Verantwortung für das jüdische Volk im Ausland sagte er: „Theoretisch ist es so: wir...

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Patrick Callahan

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