Die Parascha Ekew lädt uns ein, gerade im Alltag tief in den Glauben einzutauchen – Gott nicht nur in den Höhen zu begegnen, sondern auch in den kleinen Details, in Übergängen, im Innehalten, in den Lücken zwischen Verheißung und Erfüllung.
Thora
Unter uns gesagt, Freunde: Zuhören ist oft schwerer als Reden.
Diese Woche beenden wir das 4. Buch Mose, was auf Hebräisch „BaMidbar“ heißt, also „in der Wüste“.
Das erste Gebot im Schöpfungsbericht lautet: „Seid fruchtbar und mehret euch“ (1. Mose 1,28). Im Sinne des Gesetzes ist die Fortpflanzung der Hauptzweck des Ehelebens.
Die Ordnung mit den Stämmen und der Aufteilung des Landes beginnt, und endet mit einem tief bewegenden Moment.
„Verfluchen oder segnen?“ Was passiert, wenn Worte nicht uns gehören?
„Wasser des Haders“ – wenn Trauer spricht, wo Worte fehlen. Warum wurde Mose so hart bestraft? Warum darf ausgerechnet er das Gelobte Land nicht betreten – wegen eines scheinbar kleinen Ausrutschers?
Viele große Staatsmänner haben betont, dass Frieden durch Stärke entsteht.
Was treibt einen Menschen dazu, sich gegen eine gottgegebene Ordnung aufzulehnen – und dabei nicht einmal zu merken, dass er sich vor allem auf sich selbst bezieht? Es heißt doch: „Derjenige, der tadelt, tut es oft im Schatten seiner eigenen Fehler.“
Diese Wochenlesung ist ein Blick in die Tiefen menschlicher Seele und kollektiver Berufung.



