Israels Außenminister kritisiert Madrids Schritt als Annäherung an das iranische Regime – diplomatische Spannungen nehmen weiter zu.
Iran
In jener Nacht, in der sich geopolitische Entscheidungen verdichteten und Machtachsen neu ordneten, entstand nicht nur eine Waffenruhe, sondern eine neue Realität, die Israels strategische Position im Nahen Osten grundlegend infrage stellt.
Der Präsident droht mit noch nie dagewesenen Angriffen, sollte Teheran während der zweiwöchigen Waffenruhe gegen das sich abzeichnende Abkommen verstoßen.
Israel-Heute-Korrespondent Itamar Eichner analysiert, warum die Waffenruhe mehr Fragen als Antworten hinterlässt und Israel trotz militärischer Erfolge strategisch enttäuscht zurückbleibt.
Nir Dvori sprach aus, was viele Israelis denken: Nicht, dass Israel militärisch gescheitert sei, sondern dass es möglicherweise gerade noch rechtzeitig aufgehört habe, bevor es seine Erfolge auf dem Schlachtfeld in strategische Klarheit umsetzen konnte.
Washington erklärt, Teheran sei unter überwältigendem militärischem Druck zu einer zweiwöchigen Waffenruhe gezwungen worden, lasse jedoch die Tür für erneute Angriffe offen, falls die Verhandlungen scheitern.
Die Weltwirtschaft hängt an einem seidenen Faden von nur 33 Kilometern Breite, der Straße von Hormus. In diesem Nadelöhr bündelt der Iran sein gefährlichstes strategisches Druckmittel und droht, mit einer Blockade der globalen Energieversorgung das Licht auszuschalten.
Der US-Präsident erklärte gegenüber Reportern, die nächsten 24 Stunden seien eine „entscheidende Phase“, da dem Iran die Frist für einen Deal ablaufe.
Israelische Vertreter erklären, aufeinanderfolgende Angriffe auf zwei zentrale Anlagen hätten den Großteil der iranischen petrochemischen Exportkapazitäten lahmgelegt und der Finanzierung der Raketenproduktion einen schweren Schlag versetzt.
Kampfjets der israelischen Luftwaffe beteiligen sich an einer koordinierten Angriffswelle auf Waffenproduktions- und Abschussanlagen.



