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MitgliederZwischen Erleichterung und Trauer: Israel kurz vor Chanukka

Die Israelis konnten mit weniger Anspannung als in den vergangenen zwei Jahren der Kriegsberichterstattung zu einem normalen Alltag zurückkehren. Das bedeutet mehr Zeit für freudige Ereignisse – auch wenn die Verluste weiterhin im Bewusstsein bleiben.

Die Synagoge im Kibbuz Sa'ad im Süden Israels im Jahr 2025. Foto: Rabbi Chaim Leiter

(JNS) Als ich nach Süden in Richtung Kibbutz Sa’ad fuhr, um eine Brit Mila durchzuführen, hätte der Tag kaum idyllischer sein können. Die Felder entlang der Straße glitzerten im Morgenlicht, während die Pflanzen bewässert wurden. Es fühlte sich beinahe so an, als hätte es den Krieg nie gegeben – auch wenn es unterwegs noch immer Erinnerungen daran gab.

Als ein Vogelschwarm über uns hinwegflog, blitzte in meiner Erinnerung die Fahrt nach Süden kurz nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 auf. In den ersten Wochen des Krieges half ich dabei, das Auto eines engen Freundes zu seiner Familie zurückzubringen. Wie viele andere Soldaten war er an jenem Schabbatmorgen von Simchat Tora aufgebrochen und konnte wochenlang nicht zurückkehren. Als mein Sohn und ich diese Fahrt machten, flogen Raketen über uns hinweg. Wir waren dankbar, das Auto sicher abliefern zu können.

Die Straßen...

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Patrick Callahan

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