Zwischen dem Gedenktag und dem Unabhängigkeitstag vollzieht sich in Israel ein besonders markanter Übergang.
Ein ganzes Land wechselt innerhalb weniger Stunden von der Stille des Gedenkens an unsere gefallenen Verteidiger zu den Flaggen, der Musik und den Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit. Dies ist ein Übergang, der jemandem, der nicht hier lebt, nur schwer zu erklären ist. Wie ist es möglich, auf diese Weise von Trauer zu Freude überzugehen? Wie ist es möglich, sich dem Verlust zu stellen – und unmittelbar danach das Leben zu wählen? In dieser Spannung offenbart sich etwas Tiefgründiges über die menschliche Seele, über den Geist, der ein Volk über Generationen hinweg trägt, und über die unsichtbare Verbindung zwischen Schmerz und der Fortführung des Lebens.
Der Gedenktag ist nicht nur ein Tag der Trauer.
Es ist ein Tag, an dem ein ganzes Volk innehält und sich bereit erklärt, sich dem schmerzhaften Preis zu stellen, den es zahlt, um ein unabhängiges Volk in seinem ewigen Land zu sein und trotz allem weiter...
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Danke für diesen tiefen und ehrlichen Artikel, der direkt in die israelische Seele blicken lässt. Auch wir erleben in Dtld. menschliche Tragödien, aber wir brauchen nicht noch die ständige Gefahr des Krieges im Moment erleben. Aber in allem trägt der Glaube an den lebendigen Gott durch. Aber immer nur Schritt für Schritt.
Chag sameach le Iom Haazmaut, am Israel chai!