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MitgliederZwischen Dusche und Schutzraum

Über die Tücken des Alltags und wie wir Israelis sie mit Technologie meistern.

Wenn man unterwegs ist muss man auch schonmal in eine Tiefgarage fliehen Foto: Dov Eilon.

Neulich stand ich unter der Dusche. Das Wasser lief, das Shampoo war gerade im Haar – ein ganz gewöhnlicher Moment im Alltag. Mein Handy lag wie so oft irgendwo im Wohnzimmer. Schließlich will man beim Duschen ja seine Ruhe haben.

Plötzlich klopfte es heftig an der Badezimmertür. „Papa, Papa!“, rief mein Sohn. „Es gibt Vorwarnungen! Beeil dich!“

Natürlich war mir in diesem Moment klar, was das bedeutete. Die App des Heimatfrontkommandos hatte eine Vorwarnung geschickt. Raketen aus dem Iran waren schon unterwegs und würden in wenigen Minuten eintreffen.

Ergo begann vermutlich eine der schnellsten Duschen meines Lebens. Shampoo ausspülen, Wasser abstellen, Handtuch greifen. Während ich mich abtrocknete, dachte ich nur an eines: rechtzeitig im Schutzraum zu sein.

Ich habe es gerade noch geschafft.

Seit diesem Tag liegt mein Handy immer mit im Badezimmer. Denn in Israel gehört selbst das Duschen inzwischen zum strategischen Tagesplan.

 

SO GEHT UNSER ALLTAG

Seit Ende Februar lebt das Land mit regelmäßigen Raketenangriffen aus dem Iran. Für Menschen im Ausland klingt das nach permanentem Ausnahmezustand....

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About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Ein Kommentar zu “Zwischen Dusche und Schutzraum”

  1. Havershalom sagt:

    Haltet weiterhin durch und aus. Wir beten weiter für euch ihr Lieben. Das Adonai den Sieg bewirkt.
    Shalom alachem

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