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Zählen jüdische Leben bei den Vereinten Nationen weniger?

Der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am Mittwoch „in schärfster Form“ den Tod eines spanischen Blauhelmsoldaten im südlichen Libanon verurteilt. Er war ums Leben gekommen, nachdem die israelische Armee Stellungen der Hisbollah mit Artilleriefeuer belegt hatte (Foto). Die schiitische Terrormiliz hatte zuvor zwei israelische Soldaten mit einer Panzerfaust getötet. Dazu äußerte sich der Weltsicherheitsrat nicht.

Der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am Mittwoch „in schärfster Form“ den Tod eines spanischen Blauhelmsoldaten im südlichen Libanon verurteilt. Er war ums Leben gekommen, nachdem die israelische Armee Stellungen der Hisbollah mit Artilleriefeuer belegt hatte (Foto). Die schiitische Terrormiliz hatte zuvor zwei israelische Soldaten mit einer Panzerfaust getötet. Dazu äußerte sich der Weltsicherheitsrat nicht. Der israelische UN-Botschafter Ron Prosor ist empört: „Offenbar glaubt der Weltsicherheitsrat, dass manche Leben mehr Wert seien als andere.“

Der spanische UN-Botschafter hatte Israel heftig beschuldigt. Die Regierung in Jerusalem hatte sich für den Tod des Friedenssoldaten mehrfach öffentlich und über verschiedene diplomatische Kanäle entschuldigt. Der israelische Botschafter in Madrid war deshalb persönlich beim spanischen Außenminister.

Aus Diplomatenkreisen hieß es, Frankreich habe für den Weltsicherheitsrat eine Stellungnahme vorbereitet gehabt, in welcher der Angriff der Hisbollah als Verletzung des Waffenstillstandsabkommens gebrandmarkt wurde, was letztlich zum Tod des Spaniers geführt habe. Dieser Vorschlag sei von Russland als „unausgewogen“ blockiert worden, berichten israelische Medien.

Die Vereinten Nationen kündigten eine umfassende Untersuchung der Vorfälle an der israelisch-libanesischen Grenze an.

Während die Weltgemeinschaft einmal mehr einseitig Israel verurteilt, sieht die islamistische Hamas im Gazastreifen die Chance, aus der angespannten Lage im Norden Kapital zu schlagen. Einer der Anführer der Terrorgruppe, Mahmud Zahar, rief öffentlich dazu auf, dass sich in den Flüchtlingslagern in Syrien und im Libanon Kämpfer zusammenschließen sollen, um Israel anzugreifen „und uns zu helfen, Palästina zu befreien.“

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Patrick Callahan

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