Mutter von Terroropfer spricht vor Vereinten Nationen

Die Mutter von Ezra Schwartz, der bei einem Terroranschlag im Jahr 2015 ermordet worden war, sprach vor den Vereinten Nationen und forderte ein Ende der Zahlungen der Palästinensischen Autonomiebehörde an Terroristen und deren Familien.

von | | Themen: Vereinte Nationen

„Der Terrorist, der unseren Ezra ermordet hat, bekommt eine monatliche Zahlung von der Palästinensischen Autonomiebehörde“, sagte Ruth Schwartz, die Mutter von Ezra Schwartz, einem amerikanischen Bürger, der im Jahr 2015 bei einem Terroranschlag in Gush Etzion ermordet worden war. Ruth Schwartz nahm an einer Diskussion der Vereinten Nationen teil, in der es um die Zahlungen der Palästinensischen Autonomiebehörde an Terroristen ging. Die Sitzung war vom israelischen UN-Botschafter Dani Danon zusammen mit der Organisation „Stand with us“ initiiert worden.

Ezra war 18 Jahre alt, als er ermordet wurde. Seine Mutter Ruth sagte während der Diskussion: „Die Ermordung von Ezra hat unsere Familie hat unsere Familie zerbrochen, sie wird nie mehr so sein, wie früher. Ezra ist das Opfer eines schrecklichen Verbrechens. Er wurde auf brutalste Weise von seiner Familie und seinen Freunden genommen. Er wird nie wieder lächeln, nie Kinder auf die Welt bringen, nie die Welt kennenlernen, ich werde ihn nie mehr umarmen können, nie mehr sagen können, wie sehr ich ihn liebe. Das haben er und wir nicht verdient. Ich stehe hier als seine Mutter und es ist meine Pflicht, für ihn zu kämpfen. Sein Mörder darf nicht entschädigt und bezahlt werden dafür, dass er unschuldige Menschen tötet. Dadurch wird der Terror unterstützt. Der Terror hat keine Grenzen, er kann auf jedem Ort der Welt zuschlagen, niemand ist dagegen immun. Ich rufe von hier – belohnt nicht Menschen, die töten, denn das ist genau so, wie selbst zu morden.“

Auch der israelische UN-Botschafter Dani Danon sprach auf der Veranstaltung: „Der niederträchtige Terrorist, der Ezra Schwartz ermordet hat, bekommt pro Monat mehr als 3000$ von der Palästinensischen Autonomiebehörde. Das ist der Preis der Behörde für das Ermorden von unschuldigen Menschen. Die Hilfszahlungen der internationalen Gemeinschaft an die Palästinensische Autonomiebehörde werden für die Unterstützung des Tötens unschuldiger Zivilisten missbraucht. Je mehr sie töten, desto mehr bekommen sie, Die internationale Gemeinschaft darf diesen Zustand nicht akzeptieren. Wir rufen den Sicherheitsrat dazu auf, diese Zahlungen einzustellen und der Unterstützung des Terrors ein Ende zu machen.“

Zwei Wochen vorher hatte Dani Danon einen Brief an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen geschrieben, in dem er den Rat aufforderte, die gegen die Finanzierung des Terrorismus zu protestieren und dagegen vorzugehen. „Im Jahr 2016 hat die Palästinensische Autonomiebehörde fast 130 Millionen Dollar ihres Budgets fpr die Zahlung von Gehätern an Terroristen verwendet“, schrieb Danon in seinem Brief. „Weitere 175 Millionen Dollar wurden für Zahlungen an die Familen der Terroristen verwendet. Alles zusammen hat die Palästinensische Autonomiebehörde mehr als 300 Millionen Dollar für die Unterstützung des Terrors bezahlt.“

Weiter erklärte Danon in dem Brief, das nach palästinensischem Recht, jeder Terrorist der verurteilt wurde und im Gefängnis sitzt, ein monatliches Gehalt bekommt. Je mehr Menschen er umbringt, je länger er im Gefängnis sitzt, desto höher würde sein Gehalt ausfallen. „Ein Terrorist, der für 30 Jahre ins Gefängnis geschickt wurde, erhält pro Monat mehr als 3000$“. 7% des gesamten Haushalts der Autonomiebehörde würden für Zahlungen an die Terroristen verwendet, 30% der Spenden der Internationalen Gemeinschaft.

In einem Gespräch mit Auslandskorrespondenten sagte Danon: „Der Sicherheitsrat muss die Finanzierung des Terrors durch die Palästinensische Autonomiebehörde stoppen. Jedes Jahr unterstützen die Steuergelder der Bürger der Länder, die Spenden an die Autonomiebehörde zahlen, den Mord an unschuldigen israelischen Zivilisten. Dieses Blutgeld ist der preis der Autonomiebehörde für den Mord an Zivilisten. Die Bürger Israels wollen in Frieden und Sicherheit leben. Wenn die Palästinenser dies ebenfalls wollen, dann müssen sie als erstes die Unterstützung des Terrors stoppen.“

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