Dass es trotz aller Angst in den Flammen des Krieges im Nahen Osten Hoffnung auf Frieden geben kann, erfuhr eine obdachlose muslimische Frau. Sie fand, wie kürzlich berichtet wurde, in einem von „Juden für Jesus“ betriebenen Frauenhaus in Tel Aviv liebevolle Aufnahme.
Ortswechsel: Eine Missionskonferenz von InterVarsity in den Vereinigten Staaten. Aaron Abramson, CEO von „Juden für Jesus“, teilte das Podium mit seinem Freund Fares Abraham, einem palästinensischen christlichen Leiter.
Aaron nannte dies einen der bedeutendsten Momente seiner Amtszeit: „Wir haben beide den Schmerz und die Angst erlebt, die unsere beiden Gemeinschaften seit Generationen mit sich tragen. Wir sind uns nicht über alle Gründe dafür einig. Auch nicht darüber, wie es gelöst werden kann oder sollte. Dennoch lieben wir einander als Brüder im Herrn. Und jeder von uns kümmert sich intensiv um die Gemeinschaft des anderen.“
Im März-Newsletter von „Juden für Jesus“ fügte er hinzu: „Wir standen gemeinsam auf dieser Bühne, weil wir sehen, was Jesus auf beiden Seiten dieses Konflikts sieht: Menschen, die dringend die Hoffnung des Evangeliums brauchen.“ Dies sei ein wichtiger Gegenpol dazu, was gegenwärtig um sich greife, wie auch unter den Studenten, zu denen sie sprachen. Menschen fühlten sich unter Druck, sich zu entscheiden, ob jemand ihr Mitgefühl oder ihre Verachtung verdiene.
„Unsere Berufung ist es nicht, in Freund-Feind-Kategorien einzuteilen. Unsere Berufung ist es, demütig zuzuhören und Gottes Mission zu erfüllen. Wir können den Teufelskreis der Verbitterung durchbrechen, indem wir uns daran erinnern, dass Gott inmitten aller Dunkelheit immer noch am Werk ist. Unsere Missionare in Israel beobachten, dass er die Herzen der jüdischen Menschen auf eine Weise erweicht, die man nur als Wunder bezeichnen kann. Und Fares hat gesehen, wie er mit derselben Kraft und Zärtlichkeit unter den arabischen Gemeinschaften wirkt.“
Wo die Welt nur von Konflikt redet, wirkt Gott, und er tut es durch Mitgefühl, meint Aaron. Eine Begegnung mit Jesus hat beispielsweise bei der muslimischen Frau im Frauenhaus in Tel Aviv jahrelange Traumata geheilt. Nachdem sie Jesus als ihren Herrn angenommen hatte, wurden die Mitarbeiter Zeugen einer echten Verwandlung.
Die Missionarin Danielle Malki berichtet: „In Zeiten tiefen Leidens und tiefer Spaltung wird unsere Berufung nicht von Politik bestimmt, sondern von Mitgefühl und der Hoffnung des Evangeliums. Uns bricht das Herz für jedes Kind, jede Familie, einfach jeden Menschen, der ins Kreuzfeuer dieses Konflikts geraten ist. Wir glauben, dass die einzige wahre und dauerhafte Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten (und überall auf der Welt) in Jesus zu finden ist.“
In Jerusalem wird das Evangelium in arabischer Sprache von der Christ Church, dem Hauptsitz des Church’s Ministry among Jewish People (CMJ), verbreitet. Ihren regelmäßig stattfindenden Live-Gottesdienst besuchen und verfolgen nicht nur Gläubige, sondern auch Suchende aus der ganzen Region.
Eine so genannte „Stille Erweckung“, wie sie derzeit in Großbritannien stattfindet, ist auch im Nahen Osten zu beobachten. Sie können daran teilhaben, indem Sie Missionen unterstützen, die sich der Verbreitung des Evangeliums unter Juden und Arabern verschrieben haben. Darin verwirklicht sich, was Paulus in Epheser 2 so ausdrückte: „Christus selbst ist unser Friede, der die beiden Gruppen vereint und die Barriere, die trennende Mauer der Feindschaft, zerstört hat … und beide durch das Kreuz versöhnt hat.“
Charles Gardner ist Autor von „Israel the Chosen“ (Israel, das auserwählte Volk), erhältlich bei Amazon; „Peace in Jerusalem“ (Frieden in Jerusalem), erhältlich bei olivepresspublisher.com; „To the Jew First“ (Zuerst den Juden), „A Nation Reborn“ (Eine wiedergeborene Nation) und „King of the Jews“ (König der Juden), alle erhältlich bei Christian Publications International.




