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Wir hatten Gelegenheit, über solche Fragen mit Eliyahu Yossian zu sprechen. Der iranische Jude und Nahost-Experte vermag sich aufgrund seiner Herkunft in die arabische, iranische und persische Denkweise hineinzuversetzen. Er kann gut erläutern, was in Gaza realistisch ist, was nicht. Hier das Wichtigste aus unserem Gespräch:
Eliyahu Yossian erinnert an Ereignisse aus der Geschichte, die beweisen, dass ein Begriff wie „realistisch“ nicht unbedingt relevant für das jüdische Volk ist. Als erstes Beispiel führt er die Redewendung „Nächstes Jahr in Jerusalem!“ an. Über ungezählte Generationen hinweg haben Juden einander zugesprochen, dass sie miteinander an der Möglichkeit einer Heimkehr festhalten. Dabei war es egal, ob sie unter Babyloniern, Römern, Assyrern oder später unter irgendwelchen anderen Völkern lebten. Über alle diese Generationen hinweg klang „Nächstes Jahr in Jerusalem!“ zwar unrealistisch, aber es...
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