Es ist das erste Mal seit Beginn des Krieges, dass ein arabischer Staat offiziell von einem gezielten iranischen Angriff auf eine Entsalzungsanlage berichtet. Trotz der direkten Schäden versuchte die bahrainische Wasserbehörde, die Bevölkerung zu beruhigen, und erklärte, dass die reguläre Trinkwasserversorgung der Bürger bislang nicht beeinträchtigt sei. Der iranische Angriff auf die bahrainische Entsalzungsanlage führt uns eine uralte, biblische Wahrheit vor Augen: In der Wüste ist Wasser keine bloße Ressource, sondern das Fundament jeder nationalen Existenz. Schon König Hiskia erkannte bei der assyrischen Belagerung Jerusalems, dass der Kampf um die Quellen entscheidender war als jede militärische Übermacht – wer das Wasser kontrolliert, kontrolliert das Überleben. Indem der Iran nun gezielt zivile Entsalzungsinfrastruktur angreift, belebt er die antike „Strategie des Verdurstens“ neu. Biblisch betrachtet ist das Versiegen der Quellen stets der Vorbote des Zusammenbruchs von sozialer und militärischer Ordnung. Wo der Durst regiert, schwindet jede Verteidigungsfähigkeit. Während die moderne Technik den Anschein erweckte, den Menschen von der Natur unabhängig zu machen, offenbart die aktuelle Krise am Golf eine tiefe Verletzlichkeit: Ob Wassernot in Teheran durch jahrelanges Missmanagement und ausbleibende Niederschläge im...
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