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Mitglieder„Tschüss Europa“ 

Wie die wachsende antiisraelische Stimmung und politische Entscheidungen in Europa mich zum Abschied treiben.

Illustration: AI generiert

Vor einigen Tagen schrieb ich auf Facebook die Worte „Tschüss Europa“. Zwei kleine Wörter, die schwer in mir wiegen. Ich schrieb sie völlig spontan, ohne es vorher geplant zu haben. Vielleicht lag es an den ständigen negativen Schlagzeilen aus Europa, die sich in den letzten Wochen und Monaten angehäuft haben.

Sie meinen all das: die wachsende antiisraelische Stimmung in vielen europäischen Ländern, die Ankündigungen mehrerer Regierungen, Palästina anzuerkennen, die Drohungen Spaniens, keine israelischen Soldaten mehr ins Land zu lassen, die im Gazastreifen im Einsatz waren, die Wirtschaftssanktionen aus Belgien oder Großbritannien. All das geschieht in einer Zeit, in der Israel nach dem Blutbad der Hamas am 7. Oktober nichts anderes tat, als sich zu verteidigen.

Und doch wird Israel an den Pranger gestellt. Es ist unfassbar, wie schnell in Europa moralische Urteile gefällt werden, während die Realität hier kaum verstanden wird. Was ist mit den Geiseln, die im Gazastreifen...

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About the author

Patrick Callahan

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22 Kommentare zu “„Tschüss Europa“ ”

  1. J. Hofer sagt:

    ….„Ich habe aufgehört, auf euch zu zählen“….
    Ich verstehe Ihren Frust und Ihren Schmerz. Es sind ja auch nicht nur die Regierungen. Es ist leider zunehmend auch die Bevölkerung die sich gegen Israel und das jüdische Volk wendet.
    Israel kann sich in der Tat nicht auf Europa verlassen, nicht auf die Welt verlassen und es sollte sich auch nicht auf Amerika verlassen. Auch Amerika wird aus noch unbekannten Gründen irgendwann abspringen. Die Bibel spricht davon, dass Israel am Ende allein da stehen wird. Der wahre Verbündete, Freund und Retter Israels ist und bleibt, Gott der Allmächtige, Jesus Christus, der König der Juden.
    Gott segne Sie.

  2. nc-knautzma sagt:

    Was Großbritannien angeht: Aus Großbritannien ist Kleinbritannien geworden.

    Zu Deutschland kann ich nur sagen: Was hier geschieht ist eine HEIMSUCHUNG. Wer Gott nicht will, der muß mit dem Teufel Vorlieb nehmen. Die Deutschen haben die Juden umgebracht, und jetzt, nach über 70 Jahren werden wir von dem muslimischen Terror überrollt. Es gibt einen Ausspruch, der trifft es auf den Punkt: Die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber, so auch die Deutschen. Begreifen sie denn nicht, daß wir für diese Völker Ungläubige sind und ihr Koran es vorschreibt, diese auszurotten?

    Ich teile Ihren Schmerz. Liebe Grüße aus Deutschland und Gottes Segen.

  3. j-glaesser sagt:

    Da waren Oslo 1 und Oslo 2 – und was tat die EU?
    Sie finanzierte daraufhin den Palästinensern (Palästinensiche Autonomie) Schulbücher mit antisemitschen Inhalt. Bis heute hat sich daran nichts geändert. Also ist es Absicht – das Kinder zum Judenhaß erzogen werden. Man will keinen Frieden – sondern die PALÄSTINENSER sollen ein Dorn für Israel sein.
    aktueller Nachweis:
    Erziehung zum Terror
    PA stellt EU-finanziertes Bildungsmaterial für Gaza bereit
    Aufgrund des Krieges hat die Palästinensische Autonomiebehörde das Unterrichtsmaterial für Gaza überarbeitet. Der Inhalt: Antisemitismus und Terrorverherrlichung.
    Von Israelnetz – 1. April 2025
    Finanzierung
    .. Die EU und allen voran Deutschland finanzieren das Bildungssystem der PA. Die seit Jahrzehnten an palästinensischen Schulen gelehrte Terrorpropaganda ist direkt für tödliche Anschläge bis hin zum Massaker am 7. Oktober mitverantwortlich.
    Die Palästinensische Autonomiebehörde brach erneut ihr Versprechen, ihren Lehrplan zu überarbeiten. ..

  4. Michael Sachs sagt:

    Ja, es ist mehr als frustrierend, lieber Dov! Dennoch gibt es – auch in Europa- auf allen Ebenen mutige und besonnene Menschen an der Seite Israels.

    So sehr mich in meinem Urlaub auf Kreta viele antisemitische Graffitis wunderten + ärgerten, so freute ich mich mehrmals über Zusätze von örtlichen Israelfreunden „from Hamas“ bei „Free Gaza“-Parolen.
    Am Israel Chai und Schalom, Michael

  5. Luise H. sagt:

    Nicht nur Deutschland, nein ganz Europa wird das bekommen was sie durch die PA finanziert: Den Hass der Islamisten! Die Vereinnahmung gilt den Staaten in ganz Europa. Es ist noch ein klein wenig Zeit zu handeln ehe ein Kalifen Staat ausgerufen wird und die „Führenden“ der freien Welt ersetzt werden. Ein fröhliches Erwachen wünsche ich Europa und auch der USA. Ihr habt nichts anderes verdient bei eurer „Politik“.

  6. Roland Kunz sagt:

    Lieber Dov
    Das ist absolut nachvollziehbar. Aber du kannst wenigsten Europa Tschüss sagen, wir in der Schweiz sind mittendrin und müssen sogar noch über einen Rahmenvertrag mit der EU abstimmen, weil uns die EU immer mehr bedrängt.
    Wir sehen nach 1. Mose 12, 3 wie sich diverse Staaten Fluch einhandeln, weil sie gegen Israel Fluch veranstalten. In Frankreich sehen wir Fluch (schon wieder eine Regierung gescheitert und der staatszersetzende Teil der muslimische Bevölkerung wächst), in UK sehen wir Fluch (die Regierung wird bedrängt von einer immer stärker werdenden Opposition), in Deutschland sehen wir Fluch (auch die neue Regierung hält das Land in jeder Beziehung im Sinkflug und wird kaum eine Legislatur überdauern), In Spanien sehen wir Fluch (etliche Naturkatastrophen).
    Aber Gott hält treu zu Israel, um seines heiligen Namens Willen, darauf können wir felsenfest bauen.

  7. Stefan Mössinger sagt:

    Es muss so kommen: Vermutlich werden alle Nationen sich von Israel abwenden, damit der Messias aufgenommen wird als König. Das rechtfertigt die derzeitige Handlungsweise des Westens nicht, aber dem Herrn wird nichts aus der Hand genommen, sein Plan wird umgesetzt, mit oder ohne uns.
    Als Deutscher bin ich sehr betroffen, dass es jetzt keine Partei im Bundestag mehr gibt, die Israel wirklich unterstützt. Vor der nächsten Wahl stehe ich mit leeren Händen da. Aber auch das muss wohl so kommen.

  8. Reinhold Neuhaus sagt:

    Mein lieber Dov, wie kann ich deinen Frust so gut verstehen, denn ich leide genau so wie du unter der Heuchelei unserer deutschen Politiker. Dieses doppelzüngige Gequatsche z.B. unseres Bundespräsidenten aber auch von anderen westlichen Politikern, die von der „unantastbaren Staatsräson Israel gegenüber labern. Dabei sieht die Wirklichkeit ganz anders aus. Das kotzt mich genau so an wie dich. Denn wenn es darauf ankommt, lässt der Westen Israel im Regen stehen, auch Deutschland. Da werden Gelder gekürzt, dringend benötigte Waffensysteme zurück gehalten und israelische Politiker, insbesondere Netanjahu des Völkermordes beschuldigt. Warum ist das so? Das alles hat einen geistlichen Hintergrund. Das alles hängt damit zusammen, dass Israel „etwas Besonderes“ ist: Ein von Gott herausgerufenes Volk, das JHWH in besonderer Weise liebt, und das die Schlüsselrolle Gottes mit dieser Welt ist. Die ganze Bibel steht voll davon. Da aber die Menschen (Christen) sich mehr und mehr von dem lebendigen Gott abwenden, ist dieser geistliche theologische Zusammenhang besonders ärgerlich. Und dadurch entsteht Hass. Hass gegen die Juden. Man nennt es Antisemitismus. Und der Umkehrschluss heißt dann: die Juden sind an allem Schuld. Solange diese gefallende Welt besteht, kommt das Volk Gottes nicht zur Ruhe, wie sehr wir es uns erbeten. Israel ist von Anfang an zum Laststein für alle Völker geworden. Das liegt „in der Natur der Sache“, denn Israel hat „nicht mit Fleisch und Blut kämpfen, sondern mit den Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren dieser Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“ Eph.6,12. Satan will Israel vernichten. Seine Helfershelfer stehen bereit. Aber das Tröstliche: es wird ihnen nicht gelingen, denn Gott wird mit seinem Volk zum Ziel kommen, das ist nicht nur ein allgemeiner Glaubenssatz, sondern die reale Wahrnehmung der jüngsten Geschichte Gottes mit seinem Volk weltweit, sprich Wiederherstellung Israels aus den Nationen. Die Prophezeiungen erfüllen sich in unseren Tagen. Mögen diese Tage für euch noch so schwer sein, der Gottesbeweis geht euch und uns voran, so wie die Herrlichkeit JHWHs in der Wüste. Ist das nicht schön zu wissen? Unser Herr halte seine Hände über euch ! Liebe brüderliche Grüße an Aviel ! Ich bete für euch – Shalom!

  9. Hartmut Buse sagt:

    Lieber Stefan Mössinger, ich teile Ihre Meinung, dass es keine Partei im Bundestag gibt, die Israel unterstützt, nicht. Ihnen ist die einzige Alternative entgangen. Also, Sie haben noch eine Option bei der nächsten Wahl. Nur Mut!

  10. Johannes Stucki sagt:

    Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den will ich verdammen, und mit dir sollen sich segnen alle Geschlechter der Erde.
    1. Mo. 12.3

  11. j-glaesser sagt:

    Hier eninteressante Information zum Thema von Sarah Maria Sander:
    Ein Weckruf an Europa. Von Auschwitz bis zum 7. Oktober (Youtube)
    „Nie wieder“ – das war Europas Versprechen nach der Shoa.
    Doch was ist daraus geworden? …

    Das Video handelt von Stolpersteinen und Gedenkstätten, von jüdischen Familien, die im Holocaust ausgelöscht wurden und von jenen, die bis heute in Synagogen, in Israel oder in der Diaspora für ihr Überleben, ihre Sicherheit und Selbstbestimmung kämpfen.

    Es geht um Geschichte und Gegenwart: Vom Römischen Reich über die Shoa bis zu den Pogromen im Nahen Osten. Von der Konferenz von Évian bis zum 7. Oktober 2023. Vom „Nie wieder“ der Politiker bis zum brennenden Antisemitismus auf Europas Straßen.

    Denn die entscheidende Frage bleibt: Meint Europa „Nie wieder“ wirklich – oder nur für die Toten?

  12. ELI sagt:

    Ich hoffe das diese “ Alternative “ die hier angesprochen wurde nie Regierungsgewalt erhält!

  13. Hartmut Buse sagt:

    Lieber Eli, ich lasse mich gern von Ihnen mit stichhaltigen Argumenten überzeugen. Also, legen Sie mal los und verraten Sie mir, warum Sie so denken.

  14. j-glaesser sagt:

    Lieber Eli,
    bitte hier nicht in eine Diskussion über die AfD hineinziehen lassen. Diese Leute sind mit ihrer Arroganz, Wichtigtuerei und Selbsgerechtigkeit eine Plage – siehe zum Beispiel Thomas Schneider aus Breitenbrunn (AG Welt.de).
    Hier geht es um Israel, das jüdische Volk und um die Bibel.
    Und wir ALLE wollen für Israel – als unsere Familie – kämpfen, durch die Kraft unseres Gottes, des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs und seinem Sohn – Jeschua HaMashiach.

  15. Petra Stober sagt:

    Die angegebenen Prozentsätze über die muslimischen Populationen in den jeweiligen Ländern erscheinen mir zu niedrig. Man sollte auf jeden Fall die Altersgruppen näher betrachten, das ist wichtig, will man die zukünftigen Entwicklungen überhaupt abschätzen können. Ja, Europa ist der verlorene Kontinent. Sie werden es nicht mehr retten können, solange sie an den liberalen Grundsätzen und der unreflektierten Willkommenskultur gegenüber judenfeindlichen und christenfeindlichen Menschen mit tödlichen Weltreligionsfantasien festhalten.

  16. Hartmut Buse sagt:

    Lieber j-glaesser, niemand möchte eine Diskussion über die AfD hier führen. Hier geht es einzig und allein um den Totalausfall von Europa im Bezug auf die Unterstützung von Israel. Ich bin Christ und liebe dieses Land und habe es oft bereist. Umso enttäuschender ist es auch für mich, die aktuellen antiisraelischen Positionen der meisten westeuropäischen Regierungen zu erleben. Ich bin sogar sehr wütend. Und Petra Stober hat es hier sehr gut auf den Punkt gebracht. Und da alle etablierten Parteien nicht den Willen haben, die unkontrollierte Einwanderung von Antisemiten nach Europa zu stoppen und inzwischen auch die Unterstützung für Israel reduzieren bzw. einstellen, stellt sich für mich die Frage nach einer politischen Alternative, die man diskutieren sollte. Schade, dass bei Ihnen deshalb gleich die blauen Alarmglocken schrillen.

  17. Roland Kunz sagt:

    An ELI und Hartmut Buse:
    Wir alle 3 sind uns wohl einig, dass diese Alternative die AfD ist. Die AfD hat einige Elemente in ihren Reihen, die nicht demokratisch sind. Die AfD sollte die Kraft haben, diese Elemente aus der Partei zu entfernen. Die Altparteien dagegen haben einige Elemente in ihren Reihen, die demokratisch sind, wie viel ist abhängig von der Positionierung der entsprechenden Partei. Die meisten demokratischen Elemente kann wohl die CDU/DSU-Fraktion für sich reklamieren. Aber in der Gesamtheit sind die Altparteien nicht mehr demokratisch, was auch ihr Umgang mit der Alternative klar belegt. Und sie können nur notdürftig kaschieren, dass ihnen Israel ein Dorn im Auge ist, allem anderslautenden Geschwätz zum Trotz. Das Resultat der deutschen Politik – wofür die Altparteien allein verantwortlich sind – spricht Bände und dokumentiert den Niedergang eines Wertesystems, das keines mehr ist. Fazit: Käme die AfD in die Regierung, würde der Niedergang Deutschlands voraussichtlich gebremst, wenn auch nicht gestoppt. Deutschland, das Land der Dichter, Denker und Reformatoren müsste sich auf die einstigen staatstragenden christlichen Werte besinnen, um den grassierenden Zerfall von Staat, Gesellschaft und Kultur zu stoppen und rückgängig zu machen. Aber dafür sind weit und breit keine Kräfte erkennbar.

  18. j-glaesser sagt:

    Dov Elon: Doch wenn es ernst wird, wenn Israel diese Solidarität wirklich bräuchte, dann wird in Berlin plötzlich über Embargos diskutiert, über Einschränkungen von Waffenlieferungen, über Schuldzuweisungen.
    .
    ZDF-Sommerinterview (zdfheute.de)
    Chrupalla spricht von „Verbrechen“ in Gaza
    von Dominik Rzepka
    10.08.2025 | 11:01
    Hungernde und getötete Kinder: AfD-Chef Tino Chrupalla sagt, dass in Gaza „Verbrechen“ stattfinden, spricht sich gegen Waffenlieferungen aus und stützt den Kurs von Kanzler Merz.
    .
    17. Oktober 2024
    Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla hat die von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigten weiteren Waffenlieferungen an Israel scharf kritisiert. „Mit Ihren Waffenlieferungen an Israel akzeptieren Sie die Entmenschlichung aller zivilen Toten auf beiden Seiten. Sie tragen nicht zur Deeskalation bei, sondern gießen immer wieder Öl ins Feuer“, warf der AfD-Chef der Bundesregierung im Bundestag vor. (trt.global/deutsch und Jüdische Allgemeine)

  19. j-glaesser sagt:

    Wer HIER etwas von christlichen Werten und Deutschland schreibt, der sollte sich mal mit der gesellschaftliche Stellung der Juden in Deutschland zwischen dem 13. Jahrhundert und der napoleonischen Besatzung (1794 – 1813) anschauen.
    Das preußische Deutschland unter Wilhelm I und II, angefangen mit drei Angriffskiegen (1864 / 1866 / 1870-1871) und beendet mit dem 1. Weltkrieg (1914) – Wau, staatstragende christliche Werte. Da scheint bei manchem Deutschen etwas im Kopf daneben zu laufen – viele Grüße an Björn Höcke!
    Was christliche Werte, christliche Gemeinschaft ist – das kann man im Brief des Paulus an die Epheser zum Beispiel nachlesen.

  20. j-glaesser sagt:

    Zum Beispiel: Judenverfolgungen Spätmittelalter Bayern
    historisches-lexikon-bayerns.de
    Überblick
    Der erste Kreuzzug 1096
    Die Ritualmordanklage
    Der Vorwurf der Hostienschändung
    Die Verfolgungen in Franken 1298 und 1336
    Die niederbayerischen Verfolgungen von 1338
    Der Vorwurf der Brunnenvergiftung
    Die Verfolgung der Juden 1349 in den bayerischen Herzogtümern
    Die Vertreibungen der Juden im 15. und frühen 16. Jahrhundert
    …Nach 1553 war es Juden sogar verboten, das Territoriums des Herzogtum Bayerns zu durchreisen. Lediglich in Franken und Schwaben durften sie in den kleinen Reichsritterschaften zu oft wirtschaftlich sehr schwierigen Bedingungen bleiben. Viele Juden zogen weiter in den Osten Europas, wo sie eine größere Rechtssicherheit fanden. Polen wurde im 16. Jahrhundert zu einem Zentrum jüdischer Gelehrsamkeit, wie es Jahrhunderte zuvor Regensburg gewesen war.

  21. j-glaesser sagt:

    Zum Beispiel Ghetto Frankfurt am Main:
    Über die Entstehung der Frankfurter Judengasse
    Über dreihundert Jahre, von 1462 bis 1796, lebte die jüdische Bevölkerung unserer Stadt in der Judengasse, dem ältesten Ghetto Europas. Vor dieser erzwungenen Umsiedlung lebten sie mitten in der Stadt, nahe dem Kaiserdom Sankt Bartholomäus. Wichtige Gemeindeeinrichtungen wie das Tanzhaus und die Mikwe – das Ritualbad – lagen nur wenige Schritte vom Südportal des Doms entfernt. So waren das soziale und wirtschaftliche Leben der Christen und Juden eng miteinander verknüpft.
    Schließlich erließ Kaiser Friedrich III. den Befehl, die jüdische Gemeinde aus der Stadt zu vertreiben. Bittbriefe der jüdischen Gemeinde blieben ungehört. Die neu eingerichtete Judengasse lag außerhalb der ersten Stadtmauer (der Staufenmauer, von der nahe der Konstabler Wache noch ein Rest steht). Sie grenzte damit auch an den seit dem 13. Jahrhundert bestehenden jüdischen Friedhof, der sich heute in der Battonnstraße befindet. Die Gasse verlief bogenförmig von der Konstablerwache bis fast zum Main, hatte jedoch keinen Zugang zum Fluss. Nachts und an christlichen Feiertagen wurden die drei Tore der Gasse geschlossen.
    In der Judengasse gab es viele Geschäfte, in denen auch die christliche Bevölkerung einkaufte. Viele Einwohnerinnen und Einwohner das Ghettos waren arm und die Wohnverhältnisse waren sehr beengt. Dennoch beherbergte die Frankfurter Judengasse über einen langen Zeitraum die größte und bedeutendste jüdische Gemeinde im deutschsprachigen Raum. Es gab enge Verbindungen zu den geistigen jüdischen Zentren Osteuropas und bedeutende Rabbiner lehrten und lebten hier. Der Ghettozwang für Jüdinnen und Juden endete de facto 1796 mit dem Beschuss und der Besetzung Frankfurts durch französische Revolutionstruppen. Erst 1864 wurde den Frankfurter Juden aber jedoch die endgültige Gleichstellung gewährt. (Quelle Jüd. Museum Frankfurt)

  22. Ernst von Känel sagt:

    Vielen Dank für Ihre grosse Offenheit! Angst beherrschen die Politiker. Angst vor möglichem Terror und dem eigenen Machtverlust. Europa hat die Realität der Stunde unserer Tage total verschlafen. Politiker glauben mit den kritischen bis ablehnenden Kommentaren ihrer Aussagen die Terroristen damit fernhalten zu können und machen sich zu deren Geiseln. Ich schäme mich für diese Haltung. Ich danke Ihnen für diesen mutigen Beitrag und wünsche Ihnen, wünsche Ihrem Volk Frieden!

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