(JNS) Alle Medien, die die angebliche „Reaktion“ von US-Präsident Donald Trump auf die Verabschiedung zweier Knesset-Gesetzentwürfe zur Ausweitung der israelischen Souveränität über Judäa und Samaria hervorheben, sollten für journalistische Nachlässigkeit, wenn nicht für Unaufrichtigkeit, zur Rechenschaft gezogen werden.
Unter Berufung auf Trumps Interview mit dem Time-Magazin vom 24. Oktober behaupten Reporter und Kommentatoren von links – mit gewohnter Schadenfreude über eine fantasierte Kluft zwischen Washington und Jerusalem –, dass die Äußerungen des Präsidenten im Zuge der Knesset-Abstimmung vom 23. Oktober erfolgt seien.
Dasselbe gilt für diejenigen rechts von Netanjahu, die weiterhin ihren Ärger darüber äußern, dass die Vereinigten Staaten Israel wie einen Vasallenstaat behandelten – und auf Trumps Bemerkungen als Beweis verweisen.
Was beide Gruppen gemeinsam haben, ist ein Mangel an Vertrauen darin, wie der israelische Ministerpräsident seine Beziehung zu Trump handhabt. Als hätte er das Land nicht tapfer durch den Mehrfrontenkrieg gesteuert – unter jedem nur vorstellbaren innen- und außenpolitischen Druck.
Also stellen wir die Fakten richtig. Die erste ist, dass das Time-Interview, geführt...
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