Als der Kibbutz Hatzerim in den 1950er Jahren begann, seine Pflanzungen mit der neuen, selbstentwickelten Tröpfchenbewässerung zu versorgen, hätten sich die jungen Pioniere nicht träumen lassen, was sie damit auslösten.
Nicht nur wurde diese Technologie zu einem Symbol der Kultivierung des Heiligen Landes, sie wurde auch zu einem Exporthit, der wasserarmen Regionen die Möglichkeit gab, ihre Lebensmittelproduktion deutlich zu steigern.
Wie sehr diese Idee der Entwicklung der internationalen Landwirtschaft hilft, kann am Volumen abgelesen werden, in welchem die Firma Netafim die Tröpfchenbewässerung vertreibt. Der mexikanische Plastikrohrhersteller Mexichem hat für über 1,5 Milliarden Euro vom Investmenthaus Permira Funds und anderen Anteilseignern einen 80 Prozent-Anteil an Netafim gekauft. Permira Funds hatte 2011 gut 60 Prozent von Netafim für 800.000 Euro gekauft – die Wertsteigerung ist enorm.
Netafim ist der weltweit größte Produzent von Anlagen zur Tröpfchenbewässerung, im letzten Jahr verkaufte...
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