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Tödlicher Terroranschlag in Gush Etzion: Junger Israeli ermordet

Zwei Terroristen wurden neutralisiert. Ein Israeli erlag nach schwerer Verwundung noch am Tatort seinen Verletzungen.

Israelische Soldaten und Rettungskräfte am Ort eines Terroranschlags vor dem Supermarkt Rami Levy in Gush Etzion, 10. Juli 2025. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Ein palästinensischer Terroranschlag hat am Donnerstagnachmittag an der Gush-Etzion-Kreuzung in Judäa das Leben eines jungen Israelis gefordert. Der Angriff ereignete sich gegen 14:30 Uhr in der Nähe eines Einkaufszentrums, wo sich zu dieser Zeit viele Zivilisten aufhielten.

Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom wurde ein Mann Anfang 20 am Tatort für tot erklärt. Zuvor war er in kritischem Zustand behandelt worden, nachdem er lebensgefährliche Verletzungen erlitten hatte.

Ersten Ermittlungen zufolge handelte es sich um einen kombinierten Schuss- und Messerangriff. Zwei palästinensische Terroristen griffen offenbar zunächst mit Messern einen israelischen Sicherheitsbeamten an und eröffneten anschließend das Feuer. Sicherheitskräfte vor Ort reagierten sofort und konnten beide Angreifer neutralisieren.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) bestätigten, dass Soldaten zum Ort des Geschehens entsandt wurden. Auch die israelische Polizei und Rettungsdienste waren rasch im Einsatz. Gemeinsam sicherten sie den Bereich, versorgten die Opfer und durchsuchten die Umgebung nach möglichen weiteren Tätern. Die Ermittlungen dauern an.

Der Kommandeur des Bezirks Judäa und Samaria, Moshe Pinchi, begab sich umgehend zum Ort des Geschehens, um die Lage persönlich zu beurteilen.

Nach dem Anschlag errichteten die israelischen Sicherheitskräfte Straßensperren und umstellten das arabische Dorf Halhul, das rund acht Kilometer südwestlich der Gush-Etzion-Kreuzung im Raum Hebron liegt, wie das Militär mitteilte.

Auch international wurde der Vorfall wahrgenommen.  Israels Außenminister Gideon Sa’ar äußerte sich während einer Pressekonferenz in Wien, bei der er gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Österreich und Deutschland sprach:

„Vor sehr kurzer Zeit wurde ein 20-jähriger Israeli von einem Terroristen in der Nähe der Gusch-Etzion-Kreuzung ermordet. Wenn also in der EU über sogenannte ‚Siedlergewalt‘ diskutiert wird, dann denken Sie bitte daran: Die Menschen, die mehr als jede andere Bevölkerung weltweit Terror und Gewalt ausgesetzt sind, sind die Siedler.“

Der Yesha-Rat, die Dachorganisation der rund 500.000 jüdischen Bewohner Judäas und Samarias, zeigte sich erschüttert über den Anschlag. In einer Erklärung hieß es:

„Wir trauern um das Opfer und unterstützen die Sicherheitskräfte, die vor Ort im Einsatz sind.
Die israelische Regierung muss die Politik punktueller Reaktionen beenden und den arabischen Terror durch umfassende Militäroperationen und die Anwendung israelischer Souveränität auf ganz Judäa und Samaria besiegen.“

Der Anschlag reiht sich ein in eine Serie von Terrorangriffen, die in den vergangenen Wochen in Judäa und Samaria verübt wurden. Die Sicherheitsbehörden bleiben in hoher Alarmbereitschaft.

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Patrick Callahan

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