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MitgliederTacheles mit Aviel – Warum bedankt sich niemand bei Netanjahu?

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Wie kommt es, dass die befreiten Geiseln Netanjahu übergehen und ihren Dank jemand anderem aussprechen?

Trump
Ein großes Plakat an der Ayalon-Autobahn in Tel Aviv zeigt Unterstützung für US-Präsident Donald Trump und bedankt sich mit den Worten „Vielen Dank, Mr. President“, 5. Februar 2025. Foto von Miriam Alster/Flash90.

In den letzten Monaten habe ich von einigen meiner Freunde gehört, dass sie nicht verstehen, warum sich die freigelassenen Geiseln und ihre Familien nicht öffentlich bei Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bedanken. Besonders ärgerlich sind die rechten Wähler, die dies als Undankbarkeit verurteilen, was Netanjahu aus ihrer Sicht nicht verdient hat. Selbst Netanjahus enger Berater Natan Eshel ist darüber wütend und wurde in den Medien zitiert: „Warum danken die Geiseln nicht Netanjahu für ihre Freilassung?“ Eshel äußerte sich empört nach einem Treffen mit der befreiten Soldatin Agam Berger darüber, dass die freigelassenen Geiseln und ihre Familien dem Ministerpräsidenten und der Regierung keine Dankbarkeit zeigen. „Dankbarkeit würde unserer Einheit im Volk nicht schaden“, schrieb er. Auch wenn einige sich vor der Kamera bei Bibi bedankten, so sind dies nur wenige. Die meisten bedanken sich jedoch bei dem neugewählten US-Präsidenten Donald Trump für seine Bemühungen, einen Geiseldeal mit der Hamas abzuschließen. Aber keiner von euch kennt die Schlüsselfigur, bei der sich die befreiten Geiseln und ihre Familien hinter den Kulissen bedanken – Schwester Miriam.

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9 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Warum bedankt sich niemand bei Netanjahu?”

  1. Andrew Manner sagt:

    Tja Bibi ist wohl nur ein kleiner Bauer auf Trump’s Schachbrett…

  2. Kurt Schneiter sagt:

    Wenn ich hier lesen, bekomme ich das Gefühl, Menschen können das machen was nötig ist. Ist das wirklich so?
    Warum soll man jetzt in erster Linie Mr. Trump danke sagen. Das Wichtigste ist, nichts gehört ohne Gottes Hilfe! Warum sagt niemand Gott danke? Sid wir so eingebildet, dass wir alleine in der Lage sind, solches zu vollbringen. Also, wenn wir schon Mr. Trump danke sagen, ist es nichts als selbstverständlich, dass man auch Bibi danke sagt. Aber nicht vergessen, NICHTS geht ohne Gottes Hilfe!

  3. Willi Weglehner sagt:

    Bibi ist vor dem Ami-Kaiser in die Knie gegangen und hat dessen irre Phantastereien geglaubt. Der tut aber nichts als seine eigenen Interessen durchsetzen zu wollen. Ein Bild der Lächerlichkeit, verstärkt durch KI.
    Trumps home is Duck City: Hopefully they take him back to Uncle Dagoberts
    supervision!

  4. Andrew Manner sagt:

    sehe Ich genauso @Willi, und die KI – Blase von Trump, Musk und den anderen Tech-Giganten wird platzen wir die dot.com Bubble Ende der 90er.
    Und dann geht es richtig abwärts und zur Sache…

    Der Herr Jesus ist der Sieger!
    SOLUS CHRISTUS

  5. Roland Kunz sagt:

    @ Weglehner und Manner: Es ist einigermassen schockierend, mit welcher Gedankenlosigkeit und Abschätzigkeit hier über Trump hergefallen wird. Vergleichbar mit den Mainstream-Medien, welche keine Ahnung von Bedeutung und Bestimmung Israels haben und entsprechend substanzlos daher plappern. Natürlich ist es Gott, der die Geschicke Israels lenkt, aber er benutzt dazu seit jeher Menschen, die sich von ihm rufen lassen und sich gehorsam in seinen Dienst stellen. Siehe z.B. Cyrus in Esra, Kapitel 1. Kein anderer US-Präsident zuvor hat soviel für Israel getan wie Trump, und er wird sicher noch einiges mehr tun. Man erinnere sich dagegen an die perfiden Schachzüge von Biden, der Israel z.B. vor dem Einmarsch in Rafah dringend benötigte Waffen vorenthalten und so der Hamas Zeit gegeben hat, um sich neu zu sortieren, was direkte Auswirkungen auf Länge des Krieges, Zahl der getöteten israelischen Soldaten und mangelnden Erfolg in der Eliminierung der Hamas gehabt hat.
    Und nein, Manner, Netanjahu ist kein kleiner Bauer auf dem Schachbrett von Trump. Bibi war der erste, den Trump in seiner zweiten Amtszeit ins weisse Haus eingeladen hat. Trump weiss, dass er für die Sicherung der US-Interessen im Nahen Osten mit Netanjahu einen verlässlichen Partner hat.
    Die überwiegende Mehrheit der Politiker und Medienleute – insbesondere die arroganten Europäer – verstehen Trump und seine Politik nicht und arbeiten sich daher sinnfrei an seinem zugegebenermassen etwas gewöhnungsbedürftigen Habitus ab. Unübersehbar ist, dass es auch solche Leute ausserhalb von Politik und Medien gibt.

  6. Kurt Schneiter sagt:

    Danke Roland Kunz! Genau richtig reagiert und zwar mit den richtigen Worten!
    Kein dummes Geplauder.

  7. Petra Stober sagt:

    Danke Herr Kunz. Ja es ist immer wieder befremdlich, wie leichtfertig über die mächtigen Männer und Frauen unserer Zeit gelästert wird. Respekt ist nicht nur ein Wort, es ist eine Haltung und sie beweist ihre Stärke immer dann, wenn es um Menschen geht, deren Habitus wir nicht „mögen“, deren Ziele wir nicht kennen und deren Entscheidungsradius den meisten von uns völlig fremd ist.

  8. Petra Stober sagt:

    Die psychologische Befindlichkeit der Geiseln ist keine Sache der Oeffentlichkeit. Sie haben überlebt, das Schlimmste überlebt. Das ist ihr Verdienst! Sie müssen sich bei überhaupt niemandem bedanken. Sie müssen weiter überleben, auch das ist nicht selbstverständlich. Sie müssen einen Weg ins Leben zurück finden, das wird schwer genug. Wenn sie sich für ihre Befreiung bedanken wollen, gut. Wenn nicht, dann nicht. Wir sind froh über jedes Leben, das wir zurückbekommen. Wir sind traurig über jedes Leben, das genommen wurde. Wir sind dankbar, für jeden, der geholfen hat und weiter hilft, Geiseln zurück zu bekommen, sich der Toten zu erinnern, zu helfen, zukünftige Geiselnahmen und Morde zu verhindern.

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